CORONA gegen CORONA – wer Sieger bleibt, liegt an unserem Gebet!

 

Die Heilige Corona, die mit 16 Jahren schon, genau wie ihr Gatte, der Hl. Victor, den Märtyrertod erlitten, weil sie dem christlichen Glauben nicht abschworen, ist auch unter anderem Patronin für Seuchen und Epidemien. Also wäre es naheliegend, die Heilige Corona zu bitten, das gleichnamige Virus möglichst bald unschädlich zu machen. Das Gebet ist unsere stärkste Waffe, auch gegen dieses hartnäckige Virus und je mehr Menschen die „Gebetswaffe“ benutzen, umso wirksamer wird es unschädlich gemacht. Die Heilige Corona ist dabei unsere Fahnenträgerin!

Allgemein ist nicht sehr ermutigend, dass ein winzig kleines Virus in der Lage ist, unsere gesamte Welt aus den Fugen zu heben und das zeigt von der Ohnmächtigkeit unserer zum Teil sehr überheblich gewordenen Menschheit im Gegensatz zu den unbegreiflichen Möglichkeiten Gottes. Wenn dieses winzige Corona-Virus, das ja ebenso ein Teil von Gottes genialer Schöpfung zu solchen Beeinträchtigungen der gesamten Menschheit imstande ist, um wieviel größer und katastrophaler wären die Auswirkungen aller Naturgewalten in Gottes Hand!

Es wäre aber zu billig, die Corona-Pandemie als biblische Katastrophe oder nur als Strafe Gottes zu sehen, aber viele Gläubige können dem Gedanken an ein Eingreifen Gottes in unsere gottlose und in vielen Bereichen degenerierte Welt sehr viel abgewinnen.

Nehmen wir doch dieses „Herunterfahren“ des gesellschaftlichen Lebens als einmalige Chance wahr!

Die derzeitige Situation, speziell in der vorösterlichen Zeit, sollte uns zum Nachdenken über unsere Kleinheit vor Gott anregen. Stellen wir uns die Frage, ob die Menschheit vielleicht nicht doch den Bogen zu sehr überspannt und Gott und seine Schöpfung verspottet und missbraucht hat…

Im Zuge der von unserer Regierung angeordneten Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung der Corona-Virusinfektion hat unser Herr Kardinal für unsere Diözese folgende Regelungen verfügt.

  1. Versammlungen aller Art (in geschlossenen Räumen und im Freien) bedeuten ein hohes Übertragungsrisiko und sind bis auf weiteres abzusagen.
  2. Gottesdienste finden daher ab Montag, 16.3.2020 ohne physische Anwesenheit der Gläubigen statt. Doch die Kirche hört nicht auf zu beten und Eucharistie zu feiern. Die Priester sind aufgerufen, die Eucharistie weiterhin für die Gemeinde und für die Welt zu feiern.
  3. Die Gläubigen sind eingeladen, über Medien teilzunehmen (Radio, Fernsehen, Onlinestream,..) und sich im Gebet zuhause anzuschließen.
  4. Sämtliche aufschiebbare Feiern (Taufen, Hochzeiten, etc.) sind zu verschieben.
  5. Begräbnisse sollen im kleinsten Rahmen und nur am Grab, bzw. außerhalb des Kirchenraumes stattfinden. Das Requiem, bzw. andere liturgische Feiern im Zuge des Begräbnisses, sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
  6. Weitere Versammlungen (Gruppenstunden, Sitzungen, Sakramentenvorbereitungen, Bibelkreise, Gebetsrunden, Exerzitien,..) sind abzusagen.
  7. Kirchen sind zum persönlichen Gebet tagsüber offen zu halten!

Diese Anweisungen sind auch im Schaukasten nachlesbar und über die pfarrlichen Medien abrufbar.

Die Sonntagsmessordung ist am 15.3.2020 nach diesem Beschluss noch wie gewohnt (10:00 und 19:00) ab Montag werden alle Pfarren die Vorgabe unseres Erzbischofs und der Österreichischen Bischofskonfernz umsetzen, damit an der möglichst raschen Bewältigung dieser Epedemie/Pandemie mitgewirkt werden kann.

Ein besonderes Angebot gibt es von P. Karl Wallner:

1.) die Licht-der-Völker-Kapelle in Wien (1010 Wien, Seilerstätte 12) ist an Wochentagen von 8-17 Uhr vorerst offen für die Eucharistische Anbetung. Bitte kommen Sie einzeln, nicht in Gruppen!

2.) Es gibt hier in unserer Kapelle ab sofort TÄGLICH um 12:00 Uhr mittags eine Heilige Messe, mit Pater Karl. Diese tägliche Mittagsmesse übertragen wir über LIVESTREAM auf www.missio-live.at, gleichzeitig auch auf unserer Website www.missio.at und auf Facebook. Bitte feiern Sie über Livestream mit! Ich lade Sie auch ein, uns Ihre Anliegen zu schicken, die wir dann in unseren burundischen Brotkorb in der Kapelle geben und in die Fürbitten aufnehmen werden: fuerbitte@missio.at. Oder kommentieren sie einfach den Livestream mit ihren Anliegen.
Die Mittagsmesse ist also ab sofort an JEDEM TAG DER WOCHE, auch am SONNTAG! Sie können über Livestream den Sieg Christi über Sünde und Tod mitfeiern!

3.) Ab Montag gibt es zudem auf K-TV von Montag bis Freitag ab 14:30 Uhr eine Stunde der Seelsorge, wo P. Karl für Fragen zur Verfügung steht. Rufen Sie gerne an!

Beten wir auch gemeinsam in der Hauskirche, jeder für sich, für die Kranken und Leidenden und für alle, die sich mit voller Kraft um sie kümmern!

Pfarrer und Pfarrgemeinderat der HERZ JESU PFARRE TERNITZ