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Auf dieser Seite finden Sie die Berichte zu den Veranstaltungen der Herz Jesu Pfarre

 

Traditionelle Rohrbacher ANNA MESSE mit ANNA KIRTAG 2018

Anna und Joachym waren die Eltern der Gottesmutter Maria und es ist in Ternitz-Rohrbach mehr als nur liebgewordene Tradition aus diesem Anlass diesen beiden altehrwürdigen Menschen mit einer Heiligen Messe und durch gemütliches Beisammensein zu gedenken.

Auch heuer wieder begleitete das Bläserquartett des ersten Ternitzer Musikvereins die Heilige Messe, zelebriert von Pfarrer Mario Böhrer und spielte im Anschluss daran in voller Besetzung des Musikvereins zum Frühschoppen auf!

Der Annakirtag ist nicht nur ein Pflichttermin für alle Rohrbacher, wo ja die Annakapelle steht, sondern auch Treffpunkt zum Austausch, zum Genießen, eben zur Pflege der glaubensmäßigen Beziehungen und der Lebenfreundschaft!

Jahrzehntelang ist Gottfried Lechner mit seinem Team um das leibliche Wohl besorgt, wogegen seit jahren Michaela Dollinger den gut selektierten Weinstand charmant betreut. Das ist dann zumeist der Treffpunkt für die Diskussion über zukünftige Projekte in der Pfarre und so war es auch heuer wieder.

Bürgermeister und LA i. R. Rupert Dworak, Stadtrat KR Peter Spicker und Stadtrat Gerhard Windbichler tauschten Erfahrungen mit P. Markus Stark und Pfr. Wolfgang Fürtinger, PGR Thomas Huber und Günther Schneider, aus und schmiedeten Pläne zur weiteren Vertiefung der guten Zusammenarbeit zwischen Herz Jesu Pfarre und Gemeinde.

Das prächtige Wetter mit hochsommerlichen Temperaturen trug dazu bei, dass der Reinerlös dieser Veranstaltung, der für den Einbau der Bankheizung in der Kirche verwendet wird, durch die vielen durstigen Kehlen nicht zu klein ausfiel.

Der Pistolen- und Zimmergewehrschießstand, betreut von Major Erwin Dollinger fand wieder reichlichen Zuspruch und so manches Achterl trug zur Erheiterung der Schützen bei.

Es war wieder ein rundum gelungenes Fest.

Am späteren Nachmittag unterhielt PGR Günther Schneider die zahlreichen Gäste mit seiner Gitarre und sorgte für gute Stimmung. Wann genau das Fest endete, war nicht mehr genau zu eruieren.

 

 

MISSA AFRICANA zum Jubiläums-Stadtfest

90 Jahre Gemeinde und 75 Jahre Stadt Ternitz sind ein ansehnliches Jubiläum, aber es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass es eine hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Vertretern der Stadtgemeinde Ternitz, an der Spitze unser volksnaher Bürgermeister LA Rupert Dworak und und der Pfarrgemeinde mit Pfarrer Mario Böhrer und seiner „rechten Hand“, dem umtriebigen Bäckermeister und „Zivilmissionar“ Thomas Huber, gibt.

Lange Jahre der guten und konstruktiven Zusammenarbeit in gegenseitigem Verständnis und Freundschaft waren und sind dafür die Basis. Was in der Pfarre Ternitz gemeinsam baulich auf die Beine gestellt wurde, kann sich wirklich sehen lassen. Ein weiterer Projektschritt wird die neue Bankheizung sein, zu der Pfarrer Böhrer die Gläubigen auch anlässlich des Stadtfests in einem großen Opfergang zu einer Spende einlud.

Der Festprediger, Missio-Direktor Pater Dr. Karl Wallner wurde von Bürgermeister Dworak persönlich eingeladen und Pater Karl sagte sehr gerne zu und zeigte sich ob der spürbaren guten Atmosphäre in Ternitz sehr angetan.

Pater Karl lobte auch die Bereitschaft der Ternitzer, das weltweite Missionswerk zu unterstützen, wies aber auch darauf hin, dass auch in Österreich, im eigenen Land, ein großes Missonsfeld brach liegt und zu beackern wäre. Er appellierte an jeden Einzelnen, sich nach den gegebenen Möglichkeiten für den Nächsten einzubringen.

Die Ternitzer Herz Jesu Kirche, der sogenannte Steinfeld-Dom, war entsprechend der Festivität sehr gut besetzt, Pfarrer Böhrer zelebrierte gemeinsam mit Pater Karl Wallner und dem GFIEDERBERG PFARREN Koordinator Pfarrer Wolfgang Fürtinger, Pater Markus Stark, dem Pfarrer von St. Lorenzen und den Diakonen Christian Kainrath und Ernst Binder die Festmesse.

Als musikalischer Genuss erwies sich die Missa Africana, die der Pottschacher Kirchenchor unter STRin Daniela Mohr hervorragend zu Gehör brachte, und Afro-Bäck Huber war mit Buschhemd voll in seinem Element.

 

 

 

Beim anschließenden Frühschoppen auf dem neuen Ternitzer Stadtplatz wurde zur Musik der Ternitzer Blaskapellen zünftig weiter gefeiert. Eine wirklich gelungene gemeinsame Veranstaltung, bei der auch das Wetter mistspielte.

 

Fronleichnamsfest in Herz Jesu Ternitz – Jesus ging durch die Straßen der Stadt

Fronleichnam, auch Kranzltag, Blutstag oder Sakramentstag genannt, ist in Österreich nicht nur ein Hochfest des katholischen Kirchenjahrs, sondern auch ein gesetzlicher Feiertag. Dieser wird immer am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest begangen, wodurch er zwischen dem 21. Mai und dem 24. Juni stattfinden kann.

Sprachlich orientiert sich der Feiertag Fronleichnam am lateinischen „corpus christi“, und wurde in der mittelhochdeutschen Sprache mit vrôn (des Herrn) lîcham (Leib) übersetzt. Hieraus lässt sich bereits ableiten, was zu Fronleichnam gefeiert wird: die leibliche Gegenwart Jesu Christi durch das Sakrament der Eucharistie nach dem Vorbild des letzten Abendmahls.

Und an diesem Tag wird auch die festlich geschmückte Monstranz mit dem Allerheiligsten, einer konsekrierten Hostie, die Heilige Eucharistie, die den aus Brot in den Leib Jesu verwandelten „corpus christi“ symbolisiert, durch die Straßen getragen.

Früher war es den Menschen ein echtes Bedürfnis, die auf dem Prozessionsweg befindlichen Fenster mit Blumen und religiösen Symbolen und Bildern zu schmücken, heute nehmen die wenigsten mehr Notiz an diesem weit über eine katholische Tradition hinausgehende Fest. Man wird sich erinnern, dass es einst auch als Ehre galt, dabei sein zu dürfen und so begleitete damals eine große Schar an Ministranten, Kindergartenkindern, Jugendlichen, Katholische Arbeiterjugend und zahlreiche Erwachsene den Festzug.

Gerechnet an der Zahl der Ternitzer Katholiken war es auch in diesem Jahr nur mehr ein kleines Häuflein der allertreuesten Gläubigen, die zu den Klängen des ersten Ternitzer Musikvereins durch die Straßen marschierten und mit dem „Himmel“, der traditionsgemäß von vier ortsansässigen Männern getragen wird und dem Allerheiligsten die festliche Würde gaben.

Vereinzelt sah man kleine Kinder mit Körbchen und Blumenblättern, die mit wichtiger Miene auf die Straße gestreut wurden.

Vier Altäre wurden von den ausgewählten Familien geschmückt, der erste bei OSR Prof. Hans Drobetz, der zweite bei Familie Mooshammer, der dritte bei Familie Pinkl in der Rohrbacherstraße und der vierte am Rohrbacher Dorfplatz.

Die Temperatur an diesem Tag war bereits hochsommerlich und so freuten sich alle über die anschließende Labung im Mühlhof der Feuerwehr Rohrbach.

 

 

 

 

Schade, dass daran nur ca. die Hälfte der Gläubigen teilnahmen, denn eine Agape ist immer eine gute Gelegenheit zum Austausch und eine Maßeinheit des Zusammengehörgkeitsgefühls einer Pfarrgemeinde.

 

KIKI Messe und KIKI Fest in Herz Jesu Ternitz

Unsere Kinder sind unsere Zukunftshoffnung und brauchen die beste Grundlage im Glauben, um das tägliche Leben in einer immer dunkler und kälter werdenden, profitorientierten Welt zu bewältigen.

Kinder brauchen verantwortungsbewusste Eltern und Lehrer und ein Zusammenwachsen unter ihresgleichen, um zu erkennen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind, sondern dass es auch Mitmenschen gibt, die so denken und fühlen, wie sie und die sie nicht vergessen dürfen. Die modernen Medien und hier vor allem die Smartphones mit ihren unzähligen, oft Gewalt verherrlichenden Spielen, verleiten nur allzu leicht, zu viel kostbare Zeit damit zu verbringen und es erscheint sehr bedenklich und paradox, wenn zwei Kinder über Handies, ohne miteinander zu sprechen, nebeneinander stehend miteinander über das Internet spielen!

Weltweit vernetzt, aber keinen Draht mehr zueinander, könnte man es in einem Satz ausdrücken!

Unsere Kinder brauchen Aufmerksamkeit und Zuwendung, aber nicht von irgendjemanden, der mit ihnen die ersten Glaubensschritte macht, sondern sie brauchen die BESTEN, wie es bei KIKI, unserer seit 10 Jahren bestehenden Kinderkirche in Ternitz der Fall ist!

Spielerisch lernen die Kleinen über unserem Herrn Jesus Christus, werden mit unseren christlichen Werten vertraut gemacht, lernen diese zu schätzen und lernen das Leben zu leben, das mit Gott bekömmlicher ist, als alleine…

Ein ganz großes Dankeschön dem engagierten Team um Evi Ebruster, Ulli Kientzl, den Kainraths, den Brechelmachers, den Zierhausens, den Old Kientzls und all den vielen Mitarbeitern, die sich in diesem grandiosen Team ehrenamtlich einbringen!

Danke auch dem KIKI Musikteam, das für eine ganz tolle musikalische Umrahmung sorgte!

Die nachfolgenden Bilder der KIKI Messe, bei der es für Dechant Wolfgang Berger sichtlich eine Freude war, die Messe mit den Kids zu zelebrieren, mit anschließendem KIKI Fest vermitteln vielleicht einen kleinen Eindruck dieses tollen Angebots in Herz Jesu Ternitz.

 

 

Firmung in Herz Jesu – Taufe der Getauften mit dem Heiligen Geist und Sendung in die Welt 

30 junge Menschen haben sich monatelang mit ihren bedankenswerten Firmhelferinnen und Firmhelfern getroffen, einander kennengelernt, wirklich interessante Vorträge gehört – zum ersten Mal in der Ternitzer Firmvorbereitung auch von externen Vortragenden, die etwas zu sagen haben – und sind und das wurde ganz deutlich verspürt, in dieser Zeit vom Heiligen Geist geführt worden.

Möglicherweise war für einige von ihnen dieser Heilige Geist, welcher die dritte göttliche PERSON unseres dreifaltigen Gottes ist, vorher noch gar nicht bekannt, da man ihn ja nicht sehen kann, aber sie spürten sein Wirken und so möge es auch in ihrem zukünftigen Leben sein!

Am Pfingstsonntag war es dann so weit, dass Bischofsvikar P. Dr. Petrus Hübner den Firmlingen, sozusagen Auge in Auge, gegenüberstand und den 30 jungen Christen mit dem Königssalbungsöl Chrisam ein Kreuz auf die Stirne zeichnete und durch Handauflegung eben diesen Heiligen Geist, welcher der Geist unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe zu Gott Vater ist, auf sie herab rief.

Pfarrer Mario Böhrer war überaus angetan, als er sah, dass es doch einen Sinn hatte, eine so große Kirche zu errichten, auch wenn diese nur zu den Hochfesten so schön gefüllt ist, wie an diesem herrlichen Firmungstag.

Es zeigte sich auch wieder, dass sich die Menschen über die Begrüßung beim Haupttor mit Handschlag sehr freuten, niemand wies die Hand zurück, denn die Menschen müssen wissen, dass sie in der Kirche jederzeit willkommen sind, auch wenn sie nicht sehr häufig die Kirche aufsuchen.

Diese Willkommenskultur hilft, Beziehungen zu Kirche und Glauben zu festigen oder möglicherweise verloren gegangene Bindung an den Glauben wieder zu finden.

Es ist einfach ein ganz anderes Feeling, wenn man sich angenommen fühlt und das war dann auch während des Gottesdienstes sehr spürbar. Die Stimmung war ausgezeichnet, eine Jugend-Lobpreisgruppe verstand es, in Kombination mit unserer mächtigen Novak Orgel und OSR Prof. Hans Drobetz an den Tasten, alle in die richtige Schwingung zu versetzen und so wurde der feierliche Charakter würdig unterstrichen und der Firmungstag ein richtiges Fest!

Firmung bedeutet Taufe der Getauften mit dem Heiligen Geist und gleichzeitig Sendung der mündigen Christen in diese unsere Welt, die wir durch unser Beispiel wärmer und heller zu machen alle, auch die Firmlinge natürlich, berufen sind!

Möge der Heilige Geist nachhaltig in den jungen Menschen wirken und ihnen im Alltag ein ständiger Begleiter sein!

Das wünschen mit einem symbolischen Kreuzerl auf die Stirn Pfarrer, Firmhelferteam und Pfarrgemeinderat von Herz Jesu Ternitz.

Erstkommunion in Herz Jesu Ternitz 

12 Mädel und Buben waren es 2018, die nach angemessener Vorbereitungszeit in der Herz Jesu Kirche Ternitz ihre erste persönliche Begegnung mit mit dem Empfang der Heiligen Kommunion mit unserem Herrn Jesus Christus hatten.

Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten waren wohl aufgeregter als die Erstkommunikanten selbst, die sich dem würdigen Anlass angepasst vorbildlich benahmen und ernsthaft bei der Sache waren.

 

Einen ganz großen Dank an die Tischmütter, die sich monatelang und liebevoll um die Kinder gekümmert haben und auch an Frau Religionslehrerin Russ, für ihren großen Einsatz.

 

 

Ein ganz neues Gefühl hatten einige unserer Mitarbeiter, die bereits an der Kirchentüre die ankommenden Familien begrüßten, ein wenig beruhigten, was sich ganz eindeutig als positiv für die gesamte Stimmung im Gottesdienst herausstellte. Es war einfach der Heilige Geist anwesend, die Menschen spürten das und die Freude der Erstkommunion-Kinder bei ihren Liedern sprang auf alle über und bei den rhythmischen Liedern, wie „Bist Du groß oder bist Du klein“, klatschten und sangen bald die meisten der Gottesdienstbesucher mit.

„Rund um den Tisch“ standen dann Kinder und Tischmütter und waren unserem Herrn Jesus Christus ganz nahe.

Die musikalische Umrahmung an der Orgel durch OSR Prof. Hans Drobetz unterstrich die besondere Feierlichkeit dieses Tages und eine rhythmische Lobpreisgruppe, welche die Kinder bereits durch alle Vorbereitungsgottesdienste begleitete, ließ sich von der Freude dieses Tages genauso anstecken, wie die meisten Kirchenbesucher.

Pfarrer Mario Böhrer spendete den Kindern die erste Heilige Kommunion ihres Lebens. Es wäre schön, wenn sich die Kinder das ganze Leben lang an diesen schönen Tag der Erstkommunion gerne erinnern würden…

 

SATURDAYNIGHT SPIRIT war wieder ein einzigartiges Erlebnis

Ja, dieser Gottesdienst war wohl wieder ein kräftiges Zeichen und Highlight in unserem sogenannten TERNITZER DOM!

Sogar viele Gläubige aus unserer eigenen Herz Jesu Pfarre sind zum SATURDAYNIGHT SPIRIT Gottesdienst erschienen und alle bekamen einen kleinen Eindruck, wie sehr auch in unserer heutigen Zeit noch Menschen vom Heiligen Geist berührt werden, wenn sie das wollen und auch zulassen.

An die 380 Jugendliche und Junggebliebene pilgerten aus Nah und Fern herbei, weil viele schon erfahren haben, welch besonderer Segen aus dieser wirklich tollen Art der Glaubensverkündigung hervorgeht.

Es ist daher an dieser Stelle nur recht und angebracht, dem Organisationsteam unter der charismatischen Führung von Johannes Gradwohl zu danken, aber auch seinem Team, das sich ehrenamtlich  schon zum 34. Mal tatkräftig an seine Seite stellt. Es ist nicht selbstverständlich, dass junge Menschen – die meisten haben Familie und Kinder – in ihrer kargen Freizeit für die Glaubensverbreitung und Glaubensvertiefung uneigennützig zur Verfügung stehen.

Mit Johannes Gradwohl und Michi Pössl hatten wir ein gemeinsames Mittagessen und eine sehr schöne Lobpreiszeit, da nicht nur Johannes Beten und Fasten im Vorfeld als wichtigste Waffe zur Abwehr von Anfechtungen und Störungen, die vor solchen Veranstaltungen zumeist sehr massiv auftreten, sieht.

Herzlichen Dank auch an das junge, aber sehr ambitionierte und kreative SNS-Musikteam mit den wunderschönen Stimmen, sie bringen die Samstagnacht immer wieder zum Schwingen.

Pater Andreas Schätzle zelebrierte Pater mit dem St. Lorenzener Pfarrer Markus Stark und dem Kirchauer Pfarrer Hans-Otto Herwig, assistiert von Diakon Ivan Saric und motivierte die Jugendlichen und Junggebliebenen zu einem guten Weg im Glauben, der auch manchmal – wie im Ternitzer Gotteshaus – scheinbar bergab, aber dann sicher wieder bergauf geht.

Seiner fast revolutionären Einladung, dass sich ALLE, die gekommen sind, durch das enge „Nadelöhr“ der beiden Kommunionbänke hinauf in den Altarraum begeben sollten, um dem Allerheiligsten besonders nahe zu sein, leisteten fast alle Gläubigen Folge.

Es war ein zugleich berührendes wie starkes Symbol mit fast biblischem Ausmaß der Zusammengehörigkeit, denn so kann man sich durchaus die ersten Christen vorstellen, die sich um Jesus Christus geschart hatten. Durch die abgedunkelte Kirche wurde die spirituelle Dichte noch zusätzlich verstärkt und der Heilige Geist wirkte mit großer Kraft.

RADIO MARIA übertrug den Gottesdienst direkt in die Wohnungen aller nicht mobilen oder geografisch zu weit entfernten Gläubigen und setzte damit ein weiteres Zeichen der Zusammengehörigkeit unter uns Christen.

Es gab im Anschluss an den Gottesdienst durchwegs nur positive Rückmeldungen und das dokumentiert die Sehnsucht von uns Menschen nach Frieden, Herzlichkeit und Geborgenheit und einer bekömmlichen Verkündigung unseres christlichen Glaubens in unserer gefühlskalten und dunklen Welt. Jeder von uns hätte eigentlich die Aufgabe, diese Dunkelheit und Kälte im Sinne unseres Herrn Jesus Christus durch verantwortungsbewusstes Leben und christliches Engagement aus der Welt zu schaffen.

Bei Pizza & Co. ließen das SNS Team und die Ternitzer Verantwortlichen einen denkwürdigen und mit Sicherheit nachhaltigen Abend würdig ausklingen.

Einen ganz herzlichen Dank nochmals an alle, die zum Gelingen dieses 34. SATURDAYNIGHT SPIRIT Gottesdienstesbeigetragen haben und wir sehen einander ganz sicher wieder, wenn es wieder heißen wird:

 

 

 

 

 

SATURDAYNIGHT SPIRIT  – mit dem BESONDEREN Vorglühen -IN HERZ JESU TERNITZ!

Lobpreismesse mit Krankensalbung mit em. Prälat Dr. Karl Hoffegger

Welch große Sehnsucht in den Gläubigen in und um unsere Herz Jesu Pfarre Ternitz nach seelischer „Nahrung“ besteht, zeigte die Lobpreismesse am 2. Ostersonntag, in der auch die Krankensalbung angeboten wurde. Dieses Sakrament bezeichnete man früher als „letzte Ölung“ und war der irrigen Meinung, dass dieses nur einmal, nämlich kurz vor oder nach dem Ableben eines Menschen empfangen werden darf.

Die Krankensalbung kann beliebig oft, als Stärkung und zur Auferbauung in persönlichen, kritischen Situationen, vor Operationen oder bei körperlichen und geistigen Leiden empfangen werden.

Eine besondere Freude war, dass der Salesianer-„Afrikapater“ Johann Kiesling gemeinsam mit unserem emeritierten Prälat Dr. Karl Hoffegger die Krankensalbung an die sehr zahlreich erschienene Pfarrgemeinde spendete.

Das Lobpreisteam des Herz Jesu Gebetskreises war für die musikalische Umrahmung dieses denkwürdigen Gottesdienstes zuständig!

Krankensalbungen könnten durchaus in Herz Jesu Ternitz in Zukunft regelmäßig angeboten werden, weil es eben wichtig ist, auf die Hilfe Gottes zu vertrauen und sich durch die Salbung mit dem Heiligen Geist, dem Geist unseres Herrn Jesus Christus, für den Alltag ausrüsten zu lassen.

Bischofsvikar P. Petrus Hübner besucht Seelsorgeraum

IAuf Basis der 7 Punkte des Hirtenbriefs zu APG 2.1 unseres Hrn. Kardinal Dr. Christoph Schönborn vom Oktober 2015 und im Zuge der vom Pastoralamt der Erzdiöszese Wien initiierten Pfarr-Erneuerung, haben sich die vier Pfarren Pottschach, Mariahilf Sieding, St. Johann und Herz Jesu Ternitz geeinigt, durch eine Zusammenarbeit in Form eines Seelsorgeraumes, der den Namen GFIEDERBERGPFARREN trägt, auf Bewährtem aufzubauen und Synergien zu nutzen.

Die einzelnen Pfarren bleiben dabei selbstständige Einheiten und auch die Finanzgebarung bleibt wie bisher in den einzelnen Pfarren bestehen. Mit dem Wahlspruch „DAS GEMEINSAM WIR SCHLIESST DAS INDIVIDUELLE ICH NICHT AUS“ wird die zukünftige Zusammenarbeit auch in einem Satz umschrieben.

Ein Team bestehend aus den Pfarrern und Pfarrgemeinderäten der Pfarren hatte kürzlich die Gelegenheit, mit Bischofsvikar Pater Dr. Petrus Hübner die bisherige gemeinsame Arbeit und die Ergebnisse zu präsentieren, aber auch die anfängliche Verwirrung durch unabgestimmte Entscheidungen des Pastoralamts der Erzdiözese kritisch auf den Tisch zu legen. Seelsorgeraum-Koordinator Pfr. Wolfgang Fürtinger zeigte anhand der Chronologie der Geschehnisse und des damit verbundenen Schriftwechsels die Komplexizität der Thematik in klaren Worten auf.

Über zwei Stunden wurde offen diskutiert und dem Herrn Bischofsvikar eine Mappe mit allen Informationen zu den einzelnen Pfarren und der bisherigen gemeinsamen Arbeit übergeben.

Der Herr Bischofsvikar zeigte sich von der bisherigen Entwicklung sehr angetan und versprach seinerseits, die Entwicklung des Seelsorgeraums GFIEDERBERGPFARREN nach Kräften zu unterstützen.

Bei einem gemeinsamen Imbiss, den Pfarrer Mario Böhrer höchstpersönlich vorbereitete, konnten sich alle PGR und Pfarrer kräftig stärken. Es war dies ein sehr konstruktiver und wichtiger Austausch mit dem Hrn. Bischofsvikar.

 

 

 

 

Ostern und Auferstehungsfeier in Herz Jesu Ternitz

Nach dem triumphalen Einzug unseres Herrn Jesus Christus in Jerusalem, der bei uns in Herz Jesu Ternitz am Palmsonntag, am Beginn der Karwoche nachempfunden wird, nach der stimmungsvollen Abendmahlfeier mit Prälat Dr. Karl Hoffegger, im würdevoll begangenen Gedächtnis an das Leiden Christi am Karfreitag mit Pfarrer Mario Böhrer und dem liturgiefreien Karsamstag mit stiller Betrachtung des Heiligen Grabes, konzentrierte sich in großer Vorfreude alles auf das lebensspendende Ereignis der Auferstehung Jesu Christi am frühen Ostermorgen.

 

Am Gründonnerstag sang die traditionelle Männerschola das erste Mal mit weiblicher Unterstützung, was einen reizvollen Kontrast zu den tiefen Männerstimmen brachte. Diese a capella Gesänge mit Psalmen und Bibelworten haben eine lange religiöse Tradition und in ihrer Einfachheit einen ganz besonderen Tiefgang.

Seit mehreren Jahren hat sich in Herz Jesu Ternitz der Beginn der Auferstehungsliturgie um 5 Uhr 30 bestens bewährt. Ein ganz besonderes Flair, ein Mischung aus erwartungsvoller Stimmung und spürbarer Erleichterung am Ende der Fastenzeit ist alleine schon die Entzündung des Osterfeuers, wobei uns der starke Wind in diesem Jahr unter das Vordach des Haupteingangs flüchten ließ. Mit dreimaligem LUMEN CHRISTI – JESUS DAS LICHT zogen Diakon Ivan Saric und die Gläubigen in die noch dunkle Kirche und erfreuten sich am von Stefan Jammertzheim einfühlsam gesungenen Exsultet, das die drei großen Lesungen einleitet. Eine besondere Freude war, dass der Herr Bürgermeister LAbg. Rupert Dworak wieder eine Lesung übernahm.

Die ganze Freude nach dem kraftvollen GLORIA IN EXCELSIS DEO von Pfarrer Böhrer brachte nicht nur volle Illumination der dunklen Kirche mit Glockengeläut, sondern auch akustisch die gewaltigen Klängen unserer renovierten Novak Orgel, an der OSR Hans Drobetz alle Register zog.

Die Weihe des Taufwassers mit der Osterkerze und die Erneuerung des Taufversprechens als nächsten Höhepunkt, gefolgt von der Übertragung des Allerheiligsten in den Tabernakel und der Heiligen Eucharistiefeier.

Der Empfang des Leibes und Blutes unseres Herrn Jesus Christus macht am Ostermorgen das Wirken des Heiligen Geistes besonders stark spürbar.

„Großer Gott wir loben Dich“ stimmten alle Gläubigen in ehrlicher Begeisterung ein und erfreuten sich anschließend an einem gemeinsamen, ausgiebigen Osterfrühstück.

 

Die sieben letzten Worte Christi am Kreuz

Zu Beginn der Karwoche brachte unser „Ternitzer-Dom“ Organist Georg Stockreiter in österreichischer Erstaufführung das gewaltige Orgelwerk Andreas Willschers, DIE SIEBEN LETZTEN WORTE CHRISTI AM KREUZ, zu Gehör und verstand es, trotz der winterlich eisigen Temperaturen die zahlreichen, fachkundigen Besucher total zu begeistern.

 

 

Stockreiter zog zu Texten aus dem Gotteslob, gesprochen von Pfarrer Mario Böhrer,im wahrsten Sinne des Wortes alle Register unserer erst vor kurzem renovierten Novak-Orgel.

Er spannte dabei in seiner beeindruckenden Virtuosität einen imposanten Klangbogen aus und nuancierte sowohl gefühlvoll, aufreizend, fulminant, bis hin zu exstatischen Klangexplosionen.

Dissonante Passagen zu wohlbekannten Liedern der Karwoche, wie „o Haupt voll Blut und Wunden“ des ersten Christuswortes „Vater, vergib‘ ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun…“ vermittelten eine beklemmende Spannung. Beim letzten Wort Christi „Vater, in Deine Hände empfehle ich meinen Geist“ brachte Stockreiter die tiefste Orgelpfeife der 3500 Pfeifen der Königin der Instrumente erdbebenhaft mit 33 Hz zum Schwingen und ließ die Herz Jesu Kirche in ihren Grundfesten erzittern und erahnen, was sich auf Golgotha vor 2000 Jahren ereignet hatte…

Eine würdige Einstimmung auf die Kartage, die im nächsten Jahr nach einer Wiederholung schreit! Danke Georg, für dieses einmalige Erlebnis im Namen des Pfarrers, des Pfarrgemeinderates und aller Besucher, die eine nachhaltige musikalische Interpretation des Kreuzestodes unseres Herrn Jesus Christus miterleben durften!

 

Der PALMSONNTAG in Herz Jesu Ternitz

Als Erinnerung an den triumphalen Einzug von Jesus Christus auf einem Esel in Jerusalem, wo die Menschen ihre Obergewänder ehrfurchtsvoll vor ihm auf den Weg breiteten und ihm mit Palmwedeln huldigten, feiern wir Christen am Sonntag vor dem Ostersonntag ein freudiges Fest, bei dem traditionell Für uns Christen ist die österliche Zeit der Höhepunkt des Kirchenjahrs und wäre vielleicht auch eine Gelegenheit, mit einer guten Beichte einen innerlichen „Kehraus“ zu wagen… Es zahlt sich aus, wie alle wissen, die regelmäßig zur Beichte gehen. Zusätzlich zur innerlichen „Entschuldung“ gibt es als besonderes Geschenk die „heiligmachende Gnade“, die spürbar im Leben von uns Menschen wirkt.kleine

Sträußchen aus Palmkätzchen geweiht werden.

Am Beginn der sogenannten Karwoche, in der das Leiden und Sterben von Jesus im christlichen Bereich nachempfunden wird, werden wir drastisch daran erinnert, wie schnell euphorische Freude bei uns Menschen in abgrundtiefen Hass umschlagen kann und wie leicht wir manipulierbar sind.

 

Am Ostermorgen aber wird mit der Auferstehung von Jesus Christus der Tod überwunden und das Leiden und Sterben hat nach christlichem Glauben den Sinn, allen Menschen, die an Jesus Christus glauben, den Zugang zu Gott zu ermöglichen.

Bei herrlichem Frühlingswetter und unter Leitung von Diakon Christian Kainrath, wohnten sehr viele Gläubige der Segnung der Palmbuschen und der Prozession zur Kirche, musikalisch begleitet vom 1. Ternitzer Musikverein, bei.

 

Erfreulicherweise nahmen auch diesmal wieder unsere KIKI Kinder teil, die anschließend wieder zu einem kindgerechten Gottesdienst mit gemeinsamem Mittagessen eingeladen waren.

In der (jetzt noch) sehr kalten Ternitzer Kirche – 2018 wird endlich eine Bankheizung eingebaut – zelebrierte Pfarrer Mario Böhrer im Anschluss an Weihe und Prozession die Heilige Messe. Diakon Kainrath, Stadtrat Peter Spicker brachten den Gläubigen gemeinsam mit dem Pfarrer die Leidensgeschichte, die sogenannte Passion Christi, zu Gehör.

 

 

Für uns Christen ist die österliche Zeit der Höhepunkt des Kirchenjahrs und wäre vielleicht auch eine Gelegenheit, mit einer guten Beichte einen innerlichen „Kehraus“ zu wagen… Es zahlt sich aus, wie alle wissen, die regelmäßig zur Beichte gehen. Zusätzlich zur innerlichen „Entschuldung“ gibt es als besonderes Geschenk die „heiligmachende Gnade“, die spürbar im Leben von uns Menschen wirkt.

 

Alpha Kurs in Herz Jesu Ternitz

Gemäß APG 2.1, dem pfarrlichen Erneuerungsprogramm in der Erzdiözese Wien, einem Herzensanliegen unseres Hrn. Kardinal Dr. Christoph Schönborn ist der überkonfessionelle Alpha Kurs ein sehr probates Mittel zur Evangelisierung und Glaubensauffrischung.

Alpha Kurse werden in unserer Pfarre bereits seit 1999 angeboten und es sind eigentlich fast alle aktiven Mitglieder unserer Pfarre irgendwann einmal einen Alpha Kurs erlebt, der weltweit schon Millionen Menschen wieder Freude am Glauben gebracht hat.

Ende Februar 2018 startete ein ambitioniertes Team wieder einen Kurs mit insgesamt ca. 40 Menschen  (inkl. Mitarbeitern), die sich gemeinsam auf den Weg machen, um die Schätze unseres christlichen Glaubens neu oder wieder zu entdecken, bzw. sich im Glauben zu vertiefen. 

Jeder Kurs beginnt mit einem gemeinsamen Essen, danach folgt ein kurzer musikalischer Lobpreis, dann ein Vortrag über relevante Themen aus dem christlichen Glauben. Der Alpha Kurs konzentriert sich auf den allen Denominationen kleinsten gemeinsamen Nenner, nämlich die Person Jesus Christus und seine Frohbotschaft in der Heiligen Schrift.

Themen wie „Wer ist Jesus?“, „Warum starb Jesus?“, „Warum und wie beten?“, „Wer ist der Heilige Geist?“, „Heilt Jesus auch heute noch!“ und weitere, werden an insgesamt 10 Abenden in bekömmlicher Art vorgetragen.

Ein Tag ist ganz dem Heiligen Geist gewidmet und alle in den Vorträgen angesprochenen Aspekte werden im anschließenden Plenum zur Sprache gebracht. Jeder darf seine Meinung kundtun und diese wird im Raum stehen gelassen, d.h., es gibt keinerlei Diskussionen.

Der Alpha Kurs ist eine aufbauende Einheit mit weltweit gleicher Methodik, was bedeutet, dass man die ersten Abende z.B. in Ternitz besuchen könnte und die nächsten beiden an seinem Urlaubsort, falls es dort Alpha Kurse gibt.

 

 

 

 

 

Das Besondere an Alpha ist die gelebte christliche Gemeinschaft, denn EIN Christ ist KEIN Christ; Christentum ist mit Jesus im Zentrum nur in Gemeinschaft wirklich leb- und erlebbar und das ist eben bei Alpha ganz besonders spürbar.

 

 

 

JESUS IN MY HOUSE – Einsetzungsfeier des Allerheiligsten im neuen Gebetsraum im Pfarrhof Herz Jesu Ternitz

Unser ehemaliger Jugend-Gebetskreis, der jetzige Herz Jesu Gebetskreis, hat im Vorjahr einen sehr stimmungsvollen Anbetungs- und Andachtsraum im 2. Stock des Pfarrhofs Herz Jesu Ternitz gestaltet und eingerichtet.

Nun wurde durch Genehmigung durch Kardinal Christoph Schönborn persönlich ein Herzenswunsch wahr und ab sofort wird dieser Raum durch die Einsetzung des Allerheiligsten in Form des kleinen, weißen Brotes in einem Tabernakelschrank geheiligt und wir dürfen alle zu einem Besuch des Gebetsraumes herzlich einladen!

 

Wir Christen haben mit dem Gebet die stärkste Waffe gegen das Böse und je mehr Christen diese Tatsache als wahr anerkennen und auch davon so oft als möglich Gebrauch machen, umso mehr wird Jesus Raum zum Wirken gegeben!

Und dabei kommt dem Gebet vor dem Allerheiligsten eine besondere Wirkungskraft zu, wobei die Worte Jesu „wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, bin ich mitten unter ihnen!“ die Bestätigung sind und ganz einfach zur spürbaren Realität werden!

Machen Sie möglichst oft auf von ihrem „Besuchsrecht“ im neuen Gebetsraum Gebrauch und laden Sie dazu auch Freunde und Bekannte ein!

Hier der persönliche Eindruck der Gebetskreisleiterin Silvia Brechelmacher: “ Am Samstag, den 20. Jänner 2018 konnten wir mit großer Freude den Einzug von Jesus – in Form des Allerheiligsten in unserem Gebetsraum feiern. Mit Lobpreis stimmten wir uns auf dieses besondere Ereignis ein und feierten im Anschluss eine Hl. Messe mit Priester Hans-Otto Herwig, dem Leiter und Gründer des Gebetshauses Wiener Neustadt und 40 Messbesuchern – darunter auch Freunde aus anderen Pfarrgemeinden und der Ichthysgemeinde. Um Jesus in seiner neuen Wohnung willkommen zu heißen, scheuten wir uns nicht davor, selbst in der Nacht aufzustehen und Zeit mit Jesus in der Anbetung zu verbringen.

12 Stunden Nachtanbetung mit vielen Beter/innen war die Folge und mündete in den Vormittag über, an dem das Pfarrhaus durch die Kinderkirche belebt wurde. !

Eucharistische Anbetung kann von jedem gerne genutzt werden – 2 Stunden pro Tag werden ab jetzt regelmäßig mit Gebet gefüllt sein und wir freuen uns, wenn es mehr und mehr Beter/innen gibt und Anbetung und Lobpreis zunehmen. Zugang zum Gebetsraum ist jederzeit während der Pfarrkanzleistunden oder nach Absprache möglich. 
Wir freuen uns, wenn auch Sie einmal vorbeikommen!“

Pfarrer und Pfarrgemeinderat und die gesamte Pfarrgemeinde sind dankbar für eine weitere Möglichkeit zur Verherrlichung unseres Herrn Jesus Christus und danken dem Herz Jesu Gebetskreis von ganzem Herzen!

 

Bibel teilen konkret – sehr zur Nachahmung empfohlen!

Im Zuge von APG 2.1 ist es ein großes Anliegen von Kardinal Dr. Christoph Schönborn, den Menschen das Buch der Bücher, die Bibel, ans Herz zu legen. Die Bibel ist, als ein von Menschen verfasstes, aber vom Heiligen Geist getragenes Schriftwerk, die Basis unseres christlichen Glaubens und in jedem Haushalt sollte eigentlich eine Bibel vorhanden sein.

Aber nicht bloß als Schmuckstück sollte die Heilige Schrift im Bücherschrank stehen, sondern als tägliches Nachschlagewerk, Arbeitsbehelf und Kraftquelle immer wieder verwendet werden.

Die Erzdiöszese Wien bietet unter dem Titel BIBEL TEILEN KONKRET sehr praktikable und praxisorientierte Einschulungen in das Basiswerk unseres christlichen Glaubens an und so konnte Pfarrer Mario Böhrer kürzlich zwei Referentinnen des Pastoralamts der Erzdiözese Wien, Sabine Kräutel-Höfer und Ingrid Mohr, in Herz Jesu Ternitz begrüßen. Ca. 20 interessierte Pfarrgemeinderäte,

Gebetskreisleiter, und Gläubige waren gekommen und sehr überrascht, mit welch einfachen Mitteln man eigentlich das Wort Gottes verinnerlichen kann und welche Schätze – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Entdeckung und Hebung warten.

An diesem Abend war der eigentlich recht kurze, aber intensive Psalm 126 Gegenstand eines sehr regen Gedanken-Austauschs, bei dem sich Pfarrer Böhrer, aber auch alle Teilnehmer sichtlich wohl fühlten. 

Am Ende waren sich alle einig, bei einer wirklich gesegneten Veranstaltung dabei gewesen zu sein und werden in den eigenen Gebetskreisen der Heiligen Schrift mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen um im Glauben weiter zu wachsen.

Sternsingeraktion 2018 in Herz Jesu Ternitz

Die Dreikönigsaktion des Hilfswerks der Katholischen Jungschar hat eine sehr lange Tradition und garantiert den wirksamen Einsatz der gesammelten Spenden der Sternsinger für wirklich notleidende Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Auch über 20 Kinder Kinder gingen  am 4. und 5. Jänner wieder mit großer Begeisterung im Gemeindegebiet der Herz Jesu Pfarre Ternitz und sammelten weit über 3.000 € (genauer Betrag wird bekannt gegeben, da auch online-Spenden möglich waren) für diesen guten Zweck.

Es zeigte sich wieder, wie wichtig die Motivation der jungen Menschen durch verantwortungsbewusste Erwachsene ist, denn dadurch war es möglich, 5 Königsgruppen-Gruppen mit Kaspar, Melchior und Balthasar und dem Sternträger zu bilden, die von der Bevölkerung großteils mit großer Freude, offenen Türen und Herzen, aber auch spendenfreudig aufgenommen wurden.

Diakon Ivan Saric, Marianne Haus, Elfi Russ, Daniela Huber, Franz Reiterer und Gerald Schneider freuten sich über das Engagement der kleinen und größeren Kinder und sehen das Sternsingen als wichtigen Bestandteil unseres christlichen Engagements.

Das positive Echo sollte heute schon Anreiz und Verpflichtung für die nächste Sternsingeraktion im Jänner 2019 sein, wo wir weitere Begleitpersonen einladen und bitten wollen, mit den Kindern von Haus zu Haus zu gehen um möglichst vielen Menschen auf dieser Welt eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

Am 6. Jänner, dem Dreikönigs-Feiertag, zogen die kleinen Könige und Königinnen mit Pfarrer Mario Böhrer und Diakon-„König“ Ivan Saric mit leuchtenden Augen in die Herz Jesu Kirche Ternitz ein und sagten ihre Sprüchlein auf, bevor sie sich – wie die „richtigen“ Heiligen 3 Könige – vor der Krippe einfanden, und dem Jesukind ihre Spenden darbrachten.

Im nächsten Jahr werden die Routen rechtzeitig bekannt geben und unsere Pfarrgemeinde ist herzlich eingeladen, durch aktives Mitmachen, oder passiv durch großzügige Spenden unsere Kinder wieder zu motivieren und herzlich zu empfangen!

Vielleicht schaffen es die Sternsingerkinder durch Ihre Botschaft von der Geburt unseres Herrn Jesus Christus und ihre Begeisterung, wieder mehr Gläubige zum Gottesdienstbesuch zu animieren…

Pfarrer und Pfarrgemeinderat danken sehr für die vorbildliche Durchführung der heurigen Sternsingeraktion!

 

Der Nikolaus kam zu den Kindern nach Ternitz/Rohrbach

Im Ternitzer Stadtteil Rohrbach ist es mehr als nur eine Tradition, wenn am 6. Dezember der Nikolaus mit Geschenken zu den Kindern kommt. Es erinnert uns an den legendären Bischof Nikolaus aus der türkischen Stadt Myra, der ein besonderes Herz für arme Menschen hatte und sein ganzes Vermögen an sie verschenkte.

Natürlich kamen bei uns nur brave Kinder und erhielten Geschenke.

Besonders brav war auch die Bläsergruppe der Regionalmusikschule Ternitz, die ein beachtliches Niveau trotz ihrer Jugend zeigte! Herzlichen Dank den Organisatoren, die damit dem unverständlichen Trend, der freundliche Bärtige würde die Kinder nur verschrecken, entgegen wirkten!

 

 

„Zeit für Helden“ – das neue KIKI Programm

Spielerisch das Christentum kennen zu lernen und im Glauben zu wachsen ist mehr, als jeder Ethikunterricht zu vermitteln vermag. Als viele von uns Älteren noch zur Schule gingen, stand die Frage „Religionsunterrricht ja oder nein“ überhaupt nicht zur Debatte, weil die Vermittlung christlicher Werte einfach zum täglichen Leben in unserem schönen Österreich dazu gehörte.

Wie schmerzhaft es ist, wenn Kinder ohne Glauben und ohne religiöse Perspektiven aufwachsen, werden sie erst viel später, hoffentlich nicht zu spät, erfahren. Der Glaube bewirkt Vertrauen und Halt in schwierigen Lebenssituationen.

Menschen, die nie die helfende Hand Gottes verspüren durften, sind nicht zu beneiden und so ist es gut, schon im Kindesalter eine Beziehung zu unserem Herrn Jesus Christus aufzubauen. KIKI ist die geistige Tankstelle für unsere Kinder aber auch für alle jung gebliebenen ehemaligen Kinder, wenn sie bei KIKI mithelfen.

Daher ist es enorm wichtig, dass sich christliche Familien, wie bei uns in Herz Jesu Ternitz die Familien Ebruster und Kientzl als jahrelange Initiatoren gemeinsam mit den Kainraths, Ziehaus, Schiftner, Brechelmachers, um nur einige zu nennen, mit KIKI, was soviel wie „Kinderkirche“ bedeutet, voll identifizieren und sich in ihrer Freizeit für Kinder und Jugendliche engagieren.

Nachstehende Fotos geben einen kleinen Eindruck der KIKI Familie wieder.

Wenn Sie Eltern oder Großeltern sind, denken Sie bitte auch mal darüber nach, ob KIKI nicht auch etwas für Ihre Kinder und Enkelkinder wäre…

Es gibt auch immer gegen eine kleine, freiwillige Spende (Zutaten für die Speisen und Getränke müssen ja eingekauft werden) ein köstliches, gemeinsames Mittagessen im Anschluss an jeden KIKI Vormittag!

 

 

 

 

 

Wo Glaube ist, da ist auch Lachen
15 Jahre Jugendgebetskreis – ein Grund zum Feiern!

Wenn sich junge Menschen finden, die im Geiste Jesu Christi einen Gebetskreis bilden, ist das für eine Pfarre ein Segen! Gemeinsames Gebet ist die stärkste Waffe im Kampf gegen das Böse.

Zum 15 jährigen Bestandsjubiläum des Jugendgebetskreises aus dem teilweise schon junge christliche Familien geworden sind, hat sich der Gebetskreis ein ganz besonderes, wurde bei einem zweitägigen Fest vom 14.-15.10.2017 freudig gefeiert!

Am Sonntag, den 15. Okt. 2017 feierte also unsere ehemals als Jugendgebetskreis gegründete Gebetsgruppe (heute Herz-Jesu Gebetskreis) im Rahmen der bereits 50. Lobpreismesse eine Rhytmische Messe.

Pater Darius Lebok zelebrierte gemeinsam mit Pfarrer. Mario Böhrer und unseren beiden Diakonen Christian Kainrath und Ivan Saric eine sehr schwungvolle Heilige Messe, musikalisch gestaltet vom Lobpreisteam des jubilierenden Gebetskreises.

Der Jugendgebetskreis hat in den vergangenen 15 Jahren zusätzlich zu den wöchentlichen Gebetstreffen viele segensreiche Initiativen ins Leben gerufen, angefangen vom Pfarrball, über die Adventhütte und verschiedenen Einkehrtagen

Das Highlight im Jubiläumsjahr ist aber zweifellos die Gestaltung und Enrichtung eines eucharistischen  Gebetsraums im 2. Stock des Pfarrhofs!

 

Der Gebetskreis Herz-Jesu trifft sich jeden Freitag um 19 Uhr im Gebetsraum und würde sich sehr über einen Besuch freuen!

 

 

 

 

 

Fulminantes Orgel/Violinkonzert in Herz Jesu Ternitz

Bei einem unserer traditionell immer sehr gut besuchten Orgelkonzerte brachte kürzlich der Wiener Neustädter Domkapellmeister Mag. Herbert Gasser die 3000 Pfeifen unsere Novakorgel in absoluter, einfühlsamer Perfektion eindrucksvoll zum Erklingen !

Virtuos auf zwei Violinen begleitet von Tochter und Schwiegersohn Sulzgruber erlebte das fachkundige Publikum eine reizvolle Kombination zweier königlicher Instrumente und kam voll auf seine Rechnung!

Von J. S. Bach über F. M. Bartholdy bis hin zu Antonio Vivaldi spannte sich ein breiter Bogen absoluter musikalischer Meisterwerke und so wurde auch der Ternitzer Domorganist OSR Hans Drobetz für seine perfekte Organisation und enthusiastische Moderation reich belohnt.

Hans Drobetz ist auch Obmann des Orgelvereins und hauptverantwortlich dafür, dass die wertvolle Novak Orgel komplett restauriert werden konnte. Wir gratulieren ihm besonders herzlich zum jüngst verliehenen Titel „Professor“ und hoffen, dass sein Elan ungebrochen bleibt und er in Zukunft noch vielen Besuchern der Orgelkonzerte die herrlichen Klänge unserer Novakorgel präsentieren wird!

Übrigens: Unsere Novak-Orgel erklingt natürlich nicht nur beim Orgelkonzert sondern jeden Sonn- und Feiertag um 10 und 19 Uhr durch unsere Organisten!

Vielleicht ein Grund mehr, wieder in unserer Herz Jesu Kirche in die Heilige Messe zu kommen!

 

Enormes Interesse bei Dr. Hödls „Mein Leben mit Krebs“

Heutzutage ist es wichtiger denn je, sich unserer sogenannten  „christlichen Werte“ zu besinnen. Was sind aber diese „christlichen Werte“, die im täglichen Sprachgebrauch sehr oft, fast schon inflationär gebraucht werden?

Damit wissen leider viel zu wenige Menschen etwas anzufangen. Erst wenn man selbst betroffen ist, so wie im Falle von Dr. Hödl durch Prostatakrebs, erinnert man sich, dass das Streben nach Erfolg und Besitz nicht alles ist.Das sensible Thema „Mein Leben mit Krebs – Heilt Jesus auch heute noch“ das von Dr. Hödl, als Betroffenem, sehr behutsam aufgearbeitet wurde, brachte den Pfarrsaal Ternitz fast an die Grenzen seiner Kapazität und zeigte, wie wichtig es ist, sich damit ernsthaft auseinander zu setzen.

Nach einer musikalischen Einstimmung durch das Team Herz Jesu Ternitz  ermutigte er mit großer Überzeugungskraft und dem Satz „Fürchtet euch nicht“, alle, die gekommen waren!

Dieser Satz steht bezeichnenderweise genau 365 mal in der Heiligen Schrift und sollte für uns Christen richtungsweisend sein!

Menschen, die eine Krebsdiagnose erhalten, verzweifeln aber nicht selten, resignieren, ziehen sich zurück und die Gefahr einer massiven Depression und schlimmere weitere Entwicklungen können durchaus die Folge sein.

Dr. Wolfgang Hödl, dem ehemaligen Mürzzuschlager Amtsarzt, war und ist es ein großes Anliegen, möglichst vielen in der gleichen Lage befindlichen Leidtragenden aus eigener Erfahrung Möglichkeiten aufzuzeigen, mit der Volkskrankheit „Krebs“ richtig umzugehen und unter Inanspruchnahme aller Mittel, sich dorthin zu wenden, wo wirklich Hilfe ist.

Er brachte im ersten Vortragsteil seine Entwicklung vom erfolgreichen Workoholic zu den wirklich wesentlichen Dingen des Lebens überaus lebendig nahe und dass er dabei immer vom „himmlischen Navigationssystem“, wie er es nannte, auch mittels seiner Krebserkrankung vom hohen Ross geholt und in der richtigen Intensität geleitet und zu Jesus hingeführt wurde.

Dr. Hödl ging in seinen Ausführungen weit über seine eigenen Erfahrungen hinaus, analysierte aus ärztlicher Sicht auch das für ihn persönlich so richtungsweisende eucharistische Blutwunder von Lanciano, befasste sich unter Zitierung vieler Bibelstellen mit unerklärlichen Heilungen aus dem Alten und dem Neuen Testament und mit den Wundern, die Jesus wirkte.

Für ihn ist es überhaupt keine Frage, dass Jesus auch heute noch heilt und er dokumentierte dies im zweiten Teil auch mit zwei eindrucksvollen Beispielen wissenschaftlich nicht erklärbarer Wunder der jüngeren Vergangenheit.

Dr. Hödl, dessen Prioritäten sich durch seine Krankheit stark verschoben haben, hat seine glaubensmäßige Basis – die „christlichen Werte“ – wieder erkennen dürfen und ist davon überzeugt, dass Jesus durch Ärzte, Spezialisten und alle modernen, aber auch traditionellen medizinischen Errungenschaften heilt, ist sich aber aus seiner persönlichen Wahrnehmung ganz sicher, dass es Momente gibt, wo alle ärztliche Kunst nichts mehr nützt und einfach Hilfe von oben nötig ist.

Gläubige Menschen haben vor allem mental einen großen Vorteil, wenn sie daran glauben, dass Heilung durch Jesus über die Kunst der modernen Medizin auch heute noch geschieht, was natürlich einer Heilung sehr zuträglich ist.

Eine unverzichtbare Hilfe ist dabei das persönliche Gebet, aber auch das stellvertretende Gebet vieler Menschen, so wie dies Marlies Hödl, die Gattin des Referenten in Unkenntnis ihres Mannes tat, indem sie in der schweren Zeit der Prüfungen eine Gebetskette initiierte.

Dr. Hödl sieht es als seine Aufgabe, über das Wirken Gottes im Leben von uns Menschen aufgrund seines Lebenszeugnisses zu sprechen und sieht sich darin in seiner Hoffnung nicht nur auf die derzeitige Eindämmung seiner eigenen Krebserkrankung bestätigt, sondern ist von seiner totalen Heilung überzeugt „wenn es Gottes Wille ist“, wie er ergänzte.

Jeder der Anwesenden, der seine kraftvoll-freudige Botschaft vernahm, bekam das Gefühl, nicht nur „dass es was gibt“, sondern dass dieses „ES“ unser Herr Jesus Christus ist, der auch heute noch heilt!

 

Das war wirklich ein stimmunsgvolles Erntedankfest!

Man kann es mit Fug und Recht sagen, dass das diesjährige Erntedankfest mehr war, als nur ein wohltuendes, traditionelles christliches Fest! Unsere Gemeinde Herz Jesu Ternitz präsentierte sich als einladende, bekömmliche Kirche und diese Herzlichkeit war einfach für alle spürbar!

Allen, die verhindert waren, ist wirklich etwas entgangen, denn es war eine Freude für die Seele, eine Augenweide und auch musikalisch war alles enthalten, was dazugehört und uns Christen erfreut.Einzug Kinder 1

Pfarrer Mario Böhrer, der solche Feste immer sehr akribisch vorbereitet war es mit seinen beidem Diakonen Ivan Saric und Chrstian Kainrath sichtlich eine Freude, nicht nur die Gaben aus Feld und Garten, sondern auch im Rahmen des Dankgottesdienstes eine „silbernes“ Jubelpaar mit 25 Ehejahren zu segnen!

 

 

Einer unserer beiden „Schwarzataler-Domorganisten“, Prof. Gottfried Leeb schlug wie gewohnt und gekonnt die Orgel, wobei man sich eigentlich fragen müsste, warum das Spielen auf der Königin der Instrumente „Orgel schlagen“ heißt…

Ernte 9Der erste Ternitzer Musikverein war mit einem Bläserquartett zur Stelle, denn es ist in Ternitz bei den großen kirchlichen Festen eine Tradition, dass alle Musikrichtungen im Lobpreis und in der Danksagung integriert sind.

IntWstDie Musikgruppe der Integrationswerkstätte Ternitz, unter der Leitung von Roswitha Handler, erfreut die Kirchenbesucher heuer schon zum vierten Mal mit ihren musikalischen und gesanglichen Darbietungen und dieses Jahr sogar mit einem sehr berührendem Erntedank-Tanz! Integrationswerkstätten-Leiterin Barbara Fürtbauer griff selbst zur Flöte und brachte sich mit Tochter Franzisca an der Gitarre ein.

IntWst 1

IMG_1425Sehr lieb und begeistert brachten unsere KIKI Kinder mit ihren bunten Tüchern zum „Regenbogenlied“ der Integrationswerkstätte Bewegung und ihre Freude zur Ehre Gottes zum Ausdruck, danke Evi Ebruster für die Organisation!

20171001_erntedank_0006Es kommt immer wieder auf engagierte Eltern und Großeltern an, welche die Kinder im christlichen Glauben motivieren, wenn schon in den Schulen der Religionsunterricht öffentlich in Frage gestellt wird…

Zur anschließenden Agape mit Würsteln und Kuchen spielte der erste Ternitzer Musikverein zünftig auf und die Integrationswerkstätte gab noch einige Volkstänze und gemeinsam mit Günther Schneider einen auf Pfarrer Böhrer modifizierten „Wann der Maibam wieder am Dorfplatz steht“ zum Gaudium der zahlreichen Gäste zum Besten.

IMG_1409Das war lebendige Kirche, die im Glauben ein festes Bollwerk sein soll, aber die es auch versteht, zu feiern!

IMG_1416Wir freuen uns schon heute auf das nächste Jahr, wo wir wieder für unser Leben und viele Dinge den Dank , die wir durch Gottes Gnade erhalten, danken dürfen!

 

Ökumenisches, überregionales Gebetstreffen in Herz Jesu Ternitz

Auf Einladung der CE, der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche konnte Koordinatorin Ingrid Brechelmacher  über 70 Gläubige aus christlichen Denominationen des Schwarzatals – seit vielen Jahren wird für unsere Region bereits gebetet – wieder zu einem gemeinsamen Gebet für unser Land, für globale, aber auch für persönliche Anliegen im Pfarrsaal der Herz Jesu Pfarre Ternitz begrüßen.

 

 

Drei Impulse gingen den gemeinsamen Gebeten voraus. Pastor Helmut Eiwen von der Freikirche ICHTHYSGEMEINDE, legte in Anbetracht der bevorstehenden Wahlen mit eindringlichen Worten die Wichtigkeit verantwortungsvoller, gottgeführter Politikern als großes Gebetsanliegen ans Herz.

Danach sprach Walter Lang von der katholischen charismatischen Erneuerung über das heute so  dringend benötigte persönliche Engagement jedes einzelnen Christen als Mitarbeiter im Weinberg Gottes, furchtlos, mit Courage und ausgerüstet der Waffenrüstung Gottes und dem Beistand Jesu!

Pastor Zsoltan Balogh von der Freien Christengemeinde-Pfingstgemeinde ist es ein Anliegen, dass sich wir Menschen vom Feuer des Heiligen Geistes im Herzen ansprechen lassen und brachte dazu ermutigende Worte aus der Heiligen Schrift.

In den folgenden innigen, von eben diesem Heiligen Geist erfüllten Gebeten in kleinen Gruppen beeindruckte die Einigkeit und Intensität, in welcher die Vertreter der verschiedenen Denominationen aufeinander zugingen.

In Anbetracht der Situation in einer mehr und mehr gottabgewandten Welt traten allenfalls unterschiedliche Intentionen in den Hintergrund und verloren im gemeinsamen Gebet jegliche Relevanz. Ein und derselbe Geist wirkte und in Jesus Christus waren alle Gläubigen eine lobpreisende Einheit.

Danke an das Musikteam Manuela Kainrath, Evi Ebruster, Silvia Brechelmacher und Andrea Kofler, für ihren kräftigen, stimmungsvollen Lobpreis.

 

Was eine besondere Freude zusätzlich war: Zugleich an diesem Abend wurden drei „Siebziger“ gesegnet, Pastor Kurt Kappel von der freien Christengemeinde, Pastor Helmut Eiwen von der Freikirche ICHTHYS Gemeinde und Leonhard Schöberl von der Charismatischen Erneuerung (CE). Mit dem Lied „der Herr segne Dich“ wurde herzlich gratuliert und mit dem Segen von

Pfarrer Mario Böhrer ging ein erfüllter und mit Sicherheit fruchtbringender Abend für unsere Region Schwarzatal zu Ende. Herzlichen Dank allen, die gekommen sind, sich im Gebet vereint und damit gezeigt haben, dass ihnen unser unmittelbares Umfeld, aber auch eine positive Entwicklung Österreichs, Europas und der ganzen Welt ein Herzensanliegen ist! Beten wir in diesem Geiste gemeinsam weiter!

 

DAS KREUZ MIT ESOTERIK – ein sensationelles Seminar!

Warum fühlen sich viele Menschen von esoterischen und fernöstlichen Angeboten wie magisch angezogen und wieso informieren sich so wenige über die Hintergründe und die Gefahren? Wieso sind unsere christlichen Kirchen so wenig attraktiv, was wird da falsch gemacht? Gibt es überhaupt christliche Alternativen?

Gleich vorweg, diese Thematik interessierte offenbar nur einige wenige Christen in unserer Gemeinde und das war, gemessen an der Qualität des Vortrags und der immensen Gefahren, welche die Esoterik in sich birgt, sehr schade und für den PGR sehr ernüchternd! 

Diakon Markus Riccabona, selbst ehemals tief in die Esoterik Verstrickter, gelang es nur unter größter Kraftanstrengung durch Gottes Gnade, aus diesem teuflischen Netzwerk zu entkommen um sich für Jesus zu entscheiden und in der Aufdeckung von allgegenwärtigen Irrlehren seine Berufung zu erkennen.

Er verstand es an diesen beiden Tagen, die knapp über 30 Menschen durch seine sachlich fundierte Kenntnis in klar verständlicher Sprache über die Gefahren von Esoterik, fernöstliche Praktiken und New Age aufzuklären.

Riccabona referierte im Pfarrsaal der Herz Jesu Pfarre Ternitz über seine Erfahrungen mit vielversprechenden, aber durchwegs enttäuschenden, einschlägigen Angeboten, die praktisch schon in jedem Wellnesstempel, aber auch schon in christlichen Bildungshäusern Einzug gefunden haben und an der Tagesordnung sind, trendig zum „Wohlbefinden“ beitragen und angeblich „so sehr gut tun“. Aber zu welch hohem Preis einer möglichen Abhängigkeit fragt niemand!

Gebannt folgten interessierte Christen den auch für Nicht-Insider nachvollziehbaren Ausführungen und staunten über die verblüffenden Zusammenhänge fernöstlicher Praktiken und esoterischer Strömungen.In dieser Klarheit haben wohl alle zuvor noch nie über diese Themen gehört, geschweige denn, über die Sucht-ähnlichen Folgen nachgedacht.

In einem Satz zusammengefasst kann die Esoterik als egozentrischer, alleine das ICH-betonender Weg tatsächlich in eine totale Abhängigkeit führen. Die einschleichenden Versprechen der anfangs zumeist sehr sanft auftretenden Gurus, Schamanen, etc. sind in der Regel ohne tragfähiges Fundament und laufen immer nach den gleichen Schemata und Prinzipien, mit dem Ziel der vollen Konzentration nur auf das eigene ICH ab, wo es kein DU und damit auch keine Liebe gibt!

Die Einbildung, aus eigener Kraft, gespeist aus einer unpersönlichen Überenergiequelle, selbst Schöpfer zu sein und damit auch einen „Gott“ nicht zu brauchen, führt letztendlich aber unweigerlich zur Isolation zum Nächsten.

Das theozentrische Christentum hingegen mit der Person Jesus Christus in der Mitte, fußt auf einer PERSÖNLICHEN Beziehung jedes Menschen zu Jesus, wobei dieser durch seine Erlösungstat am Kreuz als unverdiente, geschenkte Gnade direkten Zugang zu Gottes persönlicher Liebe erhält!

Jesus hat dies für uns Menschen getan und uns damit die vielfachen, hunderten, tausenden Wiedergeburten, die selbst in den fernöstlichen Religionen als Strafe angesehen werden, erspart! (Interessant, dass sogar 28% der Christen an Reinkarnation glauben!)

Es geht dabei aber überhaupt nicht um die verschiedenen christlichen Denominationen, die unvollkommener und manchmal unterschiedlicher gar nicht sein können, sondern einzig und allein um Jesus, sein Evangelium der Gottes- und Nächstenliebe UND UM EINE PERSÖNLICHE BEZIEHUNG VON UNS ZU IHM!

Diese Erklärung ist nur ein ganz schwacher Versuch, das zu transportieren, was uns Jesus verheißt!

Danke Markus Riccabona für die kompetente „Augenöffnung“, jeder hat sich viel von diesen Ausführungen in den Alltag mitgenommen! Danke auch allen Priestern und Diakonen, die eine sehr  erbauliche Eucharistiefeier mit uns gefeiert haben! Danke Dr. Monika Radax und ihren KOCHENDEN ENGELN für den herrlichen Mittagstisch und den verlässlichen, fleißigen Helferleins der Pfarre, ihren köstlichen Mehlspeisen, die im Hintergrund werkten, abwuschen, organisierten und alles picobello reinigten. Danke Andrea Kofler und Prof. Gottfried Leeb die mit Günther Schneider das Musikteam bildeten.

Dieses zweitägige Seminar war eine wirkliche Chance, sich von einem profunden Kenner über diese Themen aufklären zu lassen, um kompetent über die unglaublichen Gefahren aus esoterischen und fernöstlichen Angebote informiert zu werden!

VIELE HABEN DIESE LEIDER VERPASST!

 

Pfr. Mario Böhrer feierte 35 jähriges Priesterjubiläum 

Im Zuge des Anna Kirtags in Rohrbach feierte Stadtpfarrer Mario Böhrer auch sein 35 jähriges Priesterjubiläum. Aus diesem Anlass überreichte ihm die Rohrbacher Dorfgemeinschaft eine schöne Erinnerungskerze, worüber er sich sichtlich sehr freute.

Pfarrer Böhrer kam im Jahre 2003 nach Ternitz und zeichnet mit verantwortlich für die Errichtung des neuen Pfarrsaals, die Kirchenaußen- und Innenraumsanierung, die Orgelwiederherstellung mit OSR Hans Drobetz und diverser anderer Umbauten.

Ein besonderes Anliegen sind ihm Menschen, denen es in der Folge eines schweren Schicksalsschlages mental nicht gut geht und um die er sich in nachahmenswerter Weise persönlich mit Gesprächen, Krankenbesuchen, etc. annimmt. Durch seine Leutseligkeit kommt er auch immer wieder mit Menschen in Kontakt, die eine Kirche noch nie von innen gesehen haben und spricht diese auch durch seine Geradlinigkeit an.

Seine direkte, manchmal auch unverblümte Art findet zwar nicht immer Zustimmung, ist aber ehrlich und entspricht seinem unkomplizierten, ungekünstelten Menschenverständnis.

Ein großer Vorteil ist, dass er den Pfarrgemeinderat weitestgehend in die Gestaltung des liturgischen Jahreskreises mit einbindet und es sehr schätzt, wenn nicht nur gute Ideen in den Raum gestellt, sondern auch umgesetzt werden.

Ein überaus gelungener Rohrbacher Annakirtag 

Anna 17Unsere christlichen Traditionen müssen gepflegt werden, denn diese wirken verbindend und schaffen nicht nur Beziehungen, sondern auch eine Einheit im Geiste. So fanden sich bei strahlendem Sonnenschein auch heuer wieder am Anna-Sonntag zahlreiche Gläubige, die durch ihre Anwesenheit bezeugten, dass sie diese Einheit wollen und auch leben, im Hof des Rohrbacher Feuerwehrhauses zum traditionellen Anna Kirtag ein.

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Das bewährte Team um den „Dorfpaten“ Franz Reiterer und seiner kongenialen Frau Maria hat wieder einmal beste Vorbereitungsarbeit geleistet und versorgte die Anwesenden auch wieder mit allerlei Köstlichkeiten. Danke dafür!

Anna 12Pfarrer Maria Böhrer zelebrierte schwitzend und mit Sonnenbrille launig, aber dennoch würdig die Festmesses zu den Klängen des 1. Ternitzer Musikvereins und die Festgäste schwitzten unter den vorsorglich aufgestellten Zelten brav mit. So kann man offensichtlich auch Buße tun…

Pfarrer 6Der anschließende Frühschoppen brachte beste Stimmung und für Amtskollegen Pfr. Wolfgang Fürtinger, Koordinator und Sprecher der Gfiederbergpfarren, war es selbstverständlich, dabei zu sein, gibt es doch auch bei den Veranstaltungen der Pfarre Pottschach und der anderen Gfiederbergpfarren immer wieder Gegenbesuche und so soll es auch sein.

Anna 5Vorarlbergs Schnapsbrenner des Jahres Wilfried Amann (bereits zum 5. Mal) mit Gattin, Pfarrer Böhrers Gäste an diesem Tag, beste Freunde und Haus- und Hoflieferanten verschiedenster geistiger Gaben, bemerkten sichtlich zufrieden, dass man auch in Niederösterreich zu feiern versteht.

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Eine besondere Freude war für Neo-Pfarrsekretär und Afro-Bäck Thomas Huber das Erscheinen von NR Johann Rädler, STRin Andrea Reisenbauer, GRin Trude Waitzbauer, GR Franz Fidler, OSR Hans Drobetz und weiterer Lokalprominenz.

Anna 9Nach der geistlichen Nahrung war auch für das leibliche Wohl wieder bestens gesorgt. Küchen-King Gottfried Lechner umgab sich in gewohnter Weise wieder mit einer Anzahl überaus charmanter Damen.

Anna 3Er dirigierte sie mit dem Szepter, pardon, Kochlöffel in gewohnt gekonnterWeise und das Ergebnis erfreute die Herzen und Mägen der Kirtagsbesucher.

 

 

 

 

 

Eine gewohnt gut bestückte Meyersche Mehlspeisentheke machte die Befürchtung eines zu geringen Kalorienangebotes an diesem Festtag schon alleine beim Anschauen zunichte.

 

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Anna 16Die hervorragende Weinkost war natürlich nur Anziehungspunkt für die Nicht-Autofahrer und in der Schank kamen die treuen Pfarr-Mitarbeiter mit dem Bier-Einschenken gar nicht nach, denn die Hitze sorgte neben dem Wetter-Hoch für ein weiteres Hoch in der Getränkekasse.

Wie lange das Fest im Endeffekt wirklich gedauert hat, kann nur erahnt werden, aber wie man hört, konnten die meisten schon Montag Früh wieder feste Nahrung zu sich nehmen.

Gemeinsam Feste feiern, miteinander reden, gegebenenfalls auch Missverständnisse ausräumen, Beziehungen knüpfen und vertiefen ist urchristlich! Dann wird man auch wieder GEMEINSAM  in der Seelsorge mit Begeisterung tätig sein und dazu trägt auch der traditionelle Anna Kirtag immer wieder bei!

 

Herz Jesu Patrozinium (Kirchweihfest) 2017 

Als Patrozinium wird die Schutzherrschaft bezeichnet, der eine öffentliche Einrichtung, wie auch eine Kirche, geweiht ist. Das Wort wird auch für das Hochfest gebraucht, an dem der/die Heilige oder wie in unserem Fall, das heiligste Herz Jesu gefeiert wird.  2017 war es darüber hinaus unserem Afro-Bäckermeister Thomas Huber ein persönliches Anliegen, seinen 50. Geburtstag zu integrieren.

Leider ist auch unser Herz Jesu Fest in den letzten Jahren bedingt durch den rückläufigen Kirchen-besuch, gemessen an der Zahl der Pfarrmitglieder eher schwach besucht, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

Die Festmesse wurde von Pfarrer Mario Böhrer sehr würdevoll gefeiert, konzelebriert haben Pfarrer Ibersperger und  Salesianerpater Hans Schwarzl und die Diakone Ernst Binder, Christian Kainrath und Ivan Saric. In der Festpredigt ging Pater Schwarzl auf die Bedeutung des heilenden Herzen Jesu ein und ließ dabei auch das Engagement von Geburtstagskind Huber, der ein großer Verehrer des Herzens Jesu ist, einfließen.

Die musikalische Gestaltung wurde von OSR Hans Drobetz an der Orgel und von einer kombinierten Jung-Alt Lobpreisgruppe der Pfarre Ternitz übernommen, die sichtlich Freude beim Spielen hatten, was sich sofort auf die Gemeinde übertrug.

Bei der Agape und Temperaturen um die 35 Grad Celsius delektierten sich alle gut gelaunt an den Köstlichkeiten von Meisterkoch Siegi Krenosz und seinem Team, wogegen der (bedauernswerte) 1. Ternitzer Musikverein aus dem sommerlich aufgeheizten Pfarrsaal zünftige Musik aufspielte.

In einer launigen Rede würdigte Bürgermeister Rupert Dworak den Jubilar und 2 launig-satirische Gedichte musste Thomas Huber über sich ergehen lassen.

Zu fortgeschrittener Stunde wechselten die Gäste die paar Meter ins Cafe FREDO, wo Eisbaron Leo Kohn, der Pächter von Hubers Kaffeehaus gemeinsam mit der Band Young, Strong & Healthy dem umtriebigen Thomas mit dem „g´schupften Ferdl“ das genau passende Ständchen darbrachte.

Das Herz Jesu Fest 2017 wurde damit zu einer vielfarbigen Palette für Jung und Alt und wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben

Fronleichnam 2017 

Fronleichnam ist weitaus  mehr als nur eine schöne Tradition,. Das Fronleichnamsfest ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie, der Heiligen Messe, gefeiert wird.
In Ternitz finden sich gerade an diesem Tag alle jene Menschen zusammen, denen Glaube und Kirche noch mehr als bloße Traditionspflege bedeuten, da das Zentrum des katholischen Glaubens, die Heilige Eucharistie oder die Heilige Messe ist, wo Brot und Wein in Leib und Blut Christi verwandelt werden.
Auch wenn es, gerechnet an der Anzahl der Katholiken in Ternitz auch diesmal nur ein relativ kleines Häuflein an Gläubigen war, die gekommen sind, wird der Segen Gottes über die Stadt sicher seine Wirkung zeigen.
Der Priester trägt das Allerheiligste, das ist der durch die konsekrierte Hostie symbolisierte Leib Jesu in der Monstranz unter dem „Himmel“, einem von vier honorigen Männern der Pfarre getragenen Baldachin, durch die Straßen der Stadt. So kommt Jesus zu allen Menschen, er geht ihnen gleichsam nach und gläubige Christen schmücken – bei uns leider immer weniger – die Fenster entlang der Straßen, durch die der Fronleichnamszug führt.
Die Route des Fronleichnamszuges startete heuer bei Familie Dollinger in der Lichtenwörthergasse, wo der erste Altar stand.
Über die Spießgasse und die Antongasse setzte sich der Zug in Begleitung des 1. Ternitzer Musikvereins in den Garten der Familie Leeb in der Rohrbacherstraße fort, wo der feierlich geschmückte 2. Altar aufgebaut war. Bei jedem Altar wird ein Teil der Heiligen Messe gefeiert und die Menschen und Orte mit dem Allerheiligsten gesegnet.
Beim dritten Altar bei Familie Huber wurden Brot und Wein bei der Wandlung in den Leib und das Blut Christi verwandelt.
Ein unergründliches Geheimnis und Mysterium unseres Glaubens. Früher begleiteten viele Kinder mit Blumenkörben den Festzug und streuten Blumen auf die Straße, was mehr als nur eine schöne Geste ist.
In der Herz Jesu Kirche segnete Pfarrer Böhrer das verbliebene kleine Häuflein an Getreuen und das Fronleichnamsfest fand bei einer kleinen Agape seinen Abschluss.
Fronleichnam sollte wieder zu einem Hochfest unter großer Beteiligung der Gläubigen werden und jeder Einzelne könnte dazu beitragen!

 Was bedeutet das Sakrament der heiligen Eucharistie?  

Prälat Dr. Karl Hoffegger hat eine besonders begnadete Art, Gottesdienst zu feiern. Die Heilige Eucharistie oder landläufig auch Heilige Messe genannt, sollte sonntäglicher Fixpunkt in jedem christlichen Leben sein, da sie von Jesus Christus selbst beim letzten Abendmahl nicht nur als Symbol, sondern als wirksames Sakrament, als sichtbares Zeichen und als Zentrum unseres christlichen Glaubens eingesetzt wurde.

Jesus sagte beim Teilen des Brotes „Das ist mein Leib“ und beim Segnen des Weins „Das ist mein Blut“ und dann die Worte, die für uns Katholiken eine so große Bedeutung haben. „Wer nicht meinen Leib isst und mein Blut nicht trinkt, hat keinen Anteil an mir!“

Das ist ein ganz großes Geheimnis, genau wie die Dreifaltigkeit, die wir mit unserem einfachen menschlichen Denken nicht zu ergründen vermögen

In anschaulichen Worten und untermauert mit den korrespondierenden Schriftstellen führte Prälat Hoffegger durch die einzelnen Teile der Heiligen Messe, erklärte Sinn und Bedeutung und allen, die gekommen waren wurde gewiss, welch großes Geschenk wir in der heiligen Eucharistie, vor allem durch die im Geist und im Herzen mit vollzogene Wandlung für jeden Einzelnen von uns haben!

Die Heilige Messe ist eine Quelle, voll des lebendigen Wassers und durch die Mithilfe des Heiligen Geistes eine großartige Möglichkeit zur Umkehr, Buße und Verzeihung am Tisch des Herrn und das bei jedem Besuch!

Speziell für alle sonntäglichen Messbesucher könnte diese nähere Erklärung sehr hilfreich für ihr persönliches Glaubensleben sein, um diesen uns übertragenen Schatz nicht nur zu hüten, sondern auch weiter zu geben!

 

Firmung 2017 in Herz Jesu Ternitz

Die Heilige Firmung ist das Sakrament der Sendung des mündigen Christen in die Welt unter dem Beistand des Heiligen Geistes und sollte nicht der Auszug der Jugendlichen aus der Kirche im Beisein des Bischofs sein, wie manche böse Zungen behaupten…

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Am 5. Juni 2017 haben 14 junge Christen in der Herz Jesu Kirche Ternitz das Sakrament der Firmung von Monsignore Clemens Abrahamovicz gespendet erhalten.

Msgr. Pfr. AbrahamoviczClemens Abrahamovicz, der als Stadtpfarrer in der Pfarre St. Stephan Baden wirkt, hat einen besonders guten Zugang zu Jugendlichen, da er lange Jahre Regens im Priesterseminar war und Probleme der Jugend bestens kennt und versteht. Er begeisterte in seiner jugendlich-überzeugenden Art alle, die gekommen waren! „Bleibt´s ONLINE mit Gott, dann werdet ihr seine Hilfe und Gegenwart spüren!“ rief er den jungen Menschen motivierend zu.

Firmung Tz 4Dass das Sakrament der Firmung nachhaltig wirksam wird, unterstützen unsere Gebete für die Firmlinge! Es wird den knapp Vierzehnjährigen in unserer heutigen Welt nämlich nicht gerade leicht gemacht. Schulstress, Reizüberflutung durch unzählige Freizeitangebote, verwirrende Esoterik und einlullende fernöstliche Praktiken, die schon in jedem Wellness-Center vieles versprechen, aber nichts halten, wie sollte da ein junger Mensch die Übersicht behalten?

Firmung Tz 14Es läge hier vor allem an den Eltern, Lehrern aber auch an uns verantwortungsbewussten Christen, den Jugendlichen Orientierungshilfen zu geben und vor allem FÜR SIE ZU BETEN, wenn die eigene Kraft nicht ausreicht.

Und dazu dürfen wir Sie alle herzlich einladen, nämlich für die Firmlinge um den Heiligen Geist, nicht nur alleine für den Tag der Firmung, zu beten!

Firmung Tz 6Die Firmung 2017 in Herz Jesu Ternitz war wieder – eigentlich wie immer – sehr kraft- und stimmungsvoll durch unser bewährtes Lobpreisteam unter Christian Traunwieser musikalisch umrahmt. Kombiniert mit der mächtigen Novak-Orgel, an der OSR Hans Drobetz alle Register zog ergibt sich dabei immer ein reizvolles Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.

Beten wir für unser Firmlinge, sie brauchen dringend unser Gebet!

Maiandacht bei Familie Reiterer in Ternitz/Rohrbach

 Der Monat Mai ist in der katholischen Kirche in besonderer Weise der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet und wird deshalb ebenso wie der Oktober als „Marienmonat“ bezeichnet. 

Maiandachten haben auch in Ternitz eine lange Tradition, die auch von Pfarrer Mario Böhrer innig gepflegt wird.

 

Im gemütlichen Innenhof der Familie Franz Reiterer in Ternitz Rohrbach wurde bei herrlichem Wetter eine sehr stimmungsvolle Maiandacht zu Ehren der Muttergottes Maria zelebriert, die vom Bläserquintett des Musikvereins Ternitz (das erste Mal mit dem sehr talentierten Jungtrompeter Florian Würfel) würdig umrahmt wurde und die in einer – bei den Reiterers immer sehr ausgiebigen Agape – ihren zünftigen Abschluss fand.

 

Die Marienverehrung ist kein Kult, sondern gibt vielen Menschen Kraft und Halt, denn Maria wird dabei nicht ANGEBETET, sondern VEREHRT, wie eben eine gute Mutter. Maria ist keine Gottheit, sondern will nur unsere Fürsprecherin, Mittlerin und Begleiterin, mit dem Ziel einer persönlichen Beziehung jedes Menschen zu Jesus sein!

 In Österreich feierte man die ersten Maiandachten Mitte des 19. Jahrhunderts. In seiner Enzyklika „Mense maio“ vom 29. April 1965 empfahl Papst Paul VI. die besondere Verehrung Mariens im Monat Mai.

Dankeschön der Gastgeberfamilie Reiterer und allen, die gekommen sind.

 

Erstkommunion 2017 in Herz Jesu Ternitz

Der große Tag, an dem sich unsere Kinder auf ihre erste Begegnung mit unserem Herrn so gefreut hatten, war ein wirklich schönes Fest in der Herz Jesu Kirche Ternitz! Jesus im Sakrament der Heiligen Eucharistie kam zum ersten Mal zu den Kindern und entsprechend würdevoll benahmen sie sich auch!

Ein Appell an Eltern und Verwandte und uns alle: Begleiten wir unsere Erstkommunionkinder auch nach diesem ersten, bewussten und großen Glaubensschritt im Gebet, aber sind wir ihnen auch ein Vorbild, in dem wir die Heilige Sonntagsmesse mit ihnen besuchen!

 

„Rund um den Tisch“ heißt ein Lied aus der Erstkommunion – Messe und das beherzigte auch  das Musikteam mit Iris Hanisch, Rentnerband Friedl Leeb & Günther Schneider und Sohn Gerald Schneider am Cajon, die mit großer Freude spielten, begann doch der Morgen mit einem gemeinsamen, herrlichen Frühstück!

Die Kinder widerspiegeln das, was sie im Elternhaus hören und sehen und so haben Eltern und Erziehungsberechtigte, aber auch die Lehrer der Kinder eine ganz besondere Verantwortung! Es liegt großteils auch an ihnen, ob die Erstkommunion nur Teil eines religiösen Party-Services ist oder ob ein Kind in einem bekömmlich vermittelten und vorgelebten Glauben aufwächst.

Unser christlichen Werte sollten jenen hohen Stellenwert im Leben der Kinder bekommen, der es ihnen im Anschluss ermöglicht, diese auch an ihre Kinder weiter zu geben! Jesus segne sie dazu!

 

 

Osterliturgie und Gedanken dazu!

Ostern kann man nicht beschreiben, Ostern erleben gläubige Christen im Herzen! Es ist heute erschreckend, wie sehr kommerzialisiert auch das größte Fest der Christenheit wurde und wie schnell es seinerzeit von den „Hosianna“ Rufen des Palmsonntags zum „Ans Kreuz mit ihm …!“ Karfreitags-Geschrei kommen konnte…

Was bedeutet heute Ostern für uns noch? Bunte Eier, Geschenke, bestenfalls Verwandtenbesuche oder doch mehr? Wer erinnert sich noch daran, dass am Gründonnerstag – grün kommt nicht vom Spinat, der traditionsgemäß in manchen Familien gegessen wird, sondern vom Wort „greinen“, was gleichbedeutend mit „weinen“ ist – Jesus mit den 12 Aposteln das letzte Abendmahl gefeiert hat und damit die Heilige Eucharistie, die Heilige Messe, zum lebendigen Gedächtnis an ihn einsetzte?

Und dass er den Jüngern die Füße gewaschen hat, um ihnen zu zeigen, dass wir Christen nicht herrschen, sondern dienen sollen? Wir waschen heute unseren Mitmenschen manchmal den Kopf, im übertragenen Sinn! Früher wurden auch bei uns in Ternitz einigen Menschen die Füße gewaschen, speziell Monsignore Winter hielt sehr viel von der Symbolik dieser Waschung. Wäre es uns Menschen von heute nicht irgendwie peinlich, wenn wir gefragt werden, ob wir zur Fußwaschung bereit wären?

Wer stellt sich heute noch die Frage, warum Jesus überhaupt sterben musste und warum es heißt, im Kreuz sei Erlösung?

Jesus wusste, als Gott was ihm bevorstand und er zeigte als Mensch auch Angst, die ihn sogar Blut schwitzen ließ, aber er veranschaulichte mit seinem Tod am Kreuz die Größe seiner Liebe, in der er alles für uns Menschen getan hat und tut, indem er sogar sein Leben für uns und unsere Sünden hingegeben hat und es auch wieder tun würde.

Er stieg zu den Toten hinab um dann am dritten Tag diesen Tod zu besiegen und wahrhaft aufzuerstehen! Ein großes Mysterium, aber die Basis unseres christlichen Glaubens!

In der Ostkirche grüßen die Menschen den ganzen Ostersonntag über mit „Jesus ist auferstanden“ und der Gegrüßte antwortet mit „Wahrhaftig auferstanden!“ Was wäre, wenn dieser Gruß auch bei uns in Ternitz eingeführt würde? Wer würde so grüßen wollen?

In Ternitz ist die Auferstehungsfeier seit einigen Jahren vor Sonnenaufgang angesetzt und es ist ein ganz besonderes Erlebnis, bei aufgehender Sonne zur mächtigen Orgel und Glockengeläut das freudige Lied „Der Heiland ist erstanden…!“ anzustimmen um dann zu spüren, dass Jesus lebt!

In Herz Jesu Ternitz findet im Anschluss an die Auferstehungsfeier ein gemeinsames Frühstück statt. Es wäre so gedacht, dass jeder, der möchte, auf einem gemeinsamen großen Tisch österliche  Speisen und Getränke hinlegt, die dann gemeinsam in Einheit verzehrt werden…

Und genau deswegen steht am Anfang dieses Artikels: OSTERN MUSS MAN IM HERZEN ERLEBEN!

Freudiger Palmsonntag mit KIKI-Kindern

Palm1kpalm 3kPalm 2kAm Beginn der Karwoche steht laut christlicher Liturgie immer der Palmsonntag. Seinerzeit ist Jesus Christus auf einem Esel im Triumphzug unter dem Jubel der Menschen in Jerusalem eingezogen.

Sie breiteten ihre Gewänder vor ihm aus, huldigten ihm mit Palmwedeln und die gleichen Menschen schlugen ihn dann am Karfreitag ans Kreuz! Herzen! Aber Jesus hat am Ostersonntag den Tod überwunden, ist nach unserem Glauben auferstanden und lebt in unseren Herzen!

„Einfach Spitze, dass Du da bist!“ haben die Kinder zu den Gitarren des KIKI Teams gesungen und für Diakon Christian Kainrath war es heuer eine besondere Freude, sehr viele KIKI-Kinder mit geschmückten Palmkätzchen-buschen, ihren Eltern und Großeltern und eine große Anzahl von Gläubigen bei der Palmbuschenweihe beim Herrenhaus Ternitz begrüßen zu dürfen.

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Die lange und bunte Prozession zur Herz Jesu, begleitet vom bewährten Bläserquartett des Ternitzer Musikvereins,  widerspiegelte den Hauch eines neuen Aufbruchs im Glauben, wo wir Menschen uns wieder mehr und mehr besinnen, dass es bei Gott Trost, Zuversicht und Halt in dieser turbulenten Zeit gibt! Gehen wir mit Jesus durch die Karwoche, bedenken wir am Karfreitag die Endlichkeit unseres Daseins und freuen wir uns auf den Auferstehungsgottesdienst am Ostersonntag!

 

 

KIKI Kinderkirche Ternitz – das Team dahinter

Sie ist nicht mehr wegzudenken aus der Herz Jesu Pfarre Ternitz und nach dem 10 jährigen Bestehen der KIKI Kinderkirche, darf man wohl mit Fug und Recht von einem großen Erfolg sprechen und dem Team ihm Hintergrund danken und herzlich gratulieren.

Jeder der zu KIKI kommt, sieht im Vordergrund die Freude der Kinder, die bei jeder der monatlichen KIKI- Veranstaltungen auch auf die Eltern, Großeltern und die Erwachsenen ansteckend wirkt, aber die enorme Arbeit, die Logistik, die themenbezogenen Vorbereitungen, die dahinter stecken, sind den meisten nicht augenscheinlich.

Es ist deshalb hoch an der Zeit, diese Menschen, die selbstlos im Dienste unserer Kinder ehrenamtlich tätig sind, vor den Vorhang zu bitten.

Diakon Christian Kainrath und das Team von  Evi Ebruster sind die Masterminds, haben es aber nicht gerne, wenn man sie in den Vordergrund stellt.

Es geht bei KIKI einzig und alleine um die spielerische Formung einer gesunden Glaubensbasis für die Kleinen, die ansonsten von zuhause religiös wenig oder gar nichts über Jesus und sein Evangelium erfahren würden.

Für das leibliche Wohl ist Hannerl Kientzl mit ihren Helferinnen zuständig und sie nimmt die nicht gerade kleine gastronomische Herausforderung sehr ernst, sind es doch jedesmal an die 100 Kinder und Erwachsene, die nach den KIKI Festen bei einem anschließenden Mittagessen christliche Gemeinschaft leben.

Ehemann Rudi Kientzl sorgt, wie es sich für einen Mann gehört, für die Kind- und Erwachsenen – gerechten Getränke.

 

Die Namen der Familien Brechelmacher, Ebruster, Kientzl,  Ziehaus und viele weitere Namen wie Schiftner, Kofler, Leisentritt, Kainrath, Pöter und noch viele andere mehr, müssen als Stützen im Zusammenhang mit KIKI ebenfalls erwähnt werden. Nicht zu vergessen das Musik- und Kreativteam unter Ulli Kientzl und Sylvia Brechelmacher, das immer für Stimmung und Freude sorgt.

KIKI ist eine lebendige Säule der Glaubensverbreitung und des pfarrlichen Gemeindelebens in Herz-Jesu-Ternitz und und bald werden auch die letzten Kritiker erkennen – wenn sie sich wirklich mit der KIKI-Philosophie auseinander setzen – dass die Kinderkirche eine zeitgemäße und ansprechende Art ist, Kinder in den Glauben einzuweisen, auch wenn sie ihre ersten Glaubensschritte nicht in der sonntäglichen Eucharistiefeier machen und dort erst hineinwachsen werden.

AUFRICHTIGER HERZLICHER DANK GEBÜHRT ALLEN, DIE SICH BEI KIKI EINSETZEN!

JESUS SEGNE EUCH!

Pfarrklausur 2017 in Heiligenkreuz

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„Unser“ wortgewaltiger, überzeugender und authentischer Pater Bernhard aus dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz moderiert bereits zum 10. Mal den den Einkehrtag  der Pfarrgemeinderäte der Herz Jesu Pfarren Ternitz und St. Johann.

Mit Pfarrer Mario Böhrer machte sich diesmal wieder am Samstag vor dem Palmsonntag der neugewählte Pfarrgemeinderat frühmorgens auf den Weg, wo P. Bernhard in der Kreuzkirche in seiner unnachahmlichen Art die Heilige Messe zelebrierte.

Dergestalt durch P. Bernhard und anschließend durch ein kräftiges Frühstück im Klosterrestaurant gestärkt, referierte er zum Thema „Ich bin da.für“ und illustrierte leicht verständlich die ständige Anwesenheit Gottes in unserem Leben anhand des „brennenden Dornbuschs“ aus dem Buch Exodus.

Pfarrklausur KreuzkirchePfarrklausur P. Bernhard

Ein aufbauender und gesegneter Tag ging nach einem persönlichen Gespräch und einem gemeinsamen Mittagessen mit einer konstruktiven Diskussion über die zukünftigen Pfarraktivitäten zu Ende!

Heiligenkreuz ist wirklich für uns ein ganz besonderer Platz und empfiehlt sich nicht nur für einen herrlichen Ausflug sondern auch für einen – möglicherweise – höchst notwendigen österlichen Seelenputz!

Danke für alles, Pater Bernhard, danke Mario Böhrer für das gute Mittagessen, wir kommen unter diesen Umständen ganz sicher wieder!

 

„Afro-Bäck“ Huber füllte den Pfarrsaal Ternitz

Viele Interessierte kamen zum Bildervortrag unseres neugewählten stv. Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats und Kornspitz-Missionars Thomas Huber am 7. April 2017 und die meisten gingen beeindruckt von Hubers Engagement, aber sehr nachdenklich nach Hause.

Nachdenklich deshalb, weil anhand der Bilder und der Ausführungen von Thomas Huber wohl jedem bewusst wurde, in welchem gesegneten Land wir hier in Österreich leben und dass die täglichen „Selbstverständlichkeiten“, wie ein Dach über dem Kopf, Essen und Trinken, Schulbildung, Arbeit, Gesundheit und ein funktionierendes Sozialsystem in anderen Ländern und speziell im schwarzen Kontinent kaum oder nur unzulänglich vorhanden sind.

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In Korogocho, dem größten Slum Nairobis, baute Huber im Auftrag der Organisation HOPE FOR FUTURE und Backaldrin, einem beeindruckenden österreichischen Familienunternehmen, die Angel´s Bakery auf und seitdem gibt es in Afrika neben dem herkömmlichen Gebäck auch Wiener Brioche-Striezel.

24 Verkaufsstellen und mobile Verteildienste – viele Handies wurden dafür von unserer Pfarre gespendet –  operieren derzeit in den Slums und versorgen die Menschen mit frischem Gebäck.

„In Kenia, einem Land mit überwiegend christlicher Bevölkerung und einem muslimischen Anteil von nur 8 % ist es dennoch aufgrund der unterschiedlichen Einstellung zu Zeit, Arbeitsmoral und den dortigen, sehr tristen Lebensbedingungen für uns Europäer sehr schwierig, Zugang zu den Menschen zu finden. Hier zählt nicht das GROSS REDEN, sondern das TUN!“ erklärt Huber, auch mit Hinweis auf die Korruption, die auch in Afrika in allen Ländern und in allen Ebenen zu finden ist.

Huber ist auch aktives Mitglied im SCHWARZATALER SOCIAL CLUB und seine wertvollen Afrika-Erfahrungen werden nicht nur im sozialen Bereich beim Aufbau des neuen Seelsorgeraumes GFIEDERBERGPFARREN sondern auch im Rahmen der APG 2.1 zum Thema MISSIO im eigenen Bereich prägend sein.Huber Bgm

Bürgermeister LA Rupert Dworak würdigte im Anschluss an die Präsentation  die Leistung des Bäckermeisters und sicherte Huber die nachhaltige Unterstützung der Gemeinde Ternitz zu.

Huber widmete den Vortrag seinem kürzlich verstorbenen Vater, Senior-Bäckermeister und „Herz-Jesu-Pfarr- Pionier“ Ludwig Huber und stellte ein Foto von ihm zur Erinnerung auf ein Podest.

Unter großem Applaus bedankte sich Thomas Huber mit einem Strauß roter Rosen und einem Küsschen bei Gattin Ilse und seiner Familie für das Verständnis und das Mittragen seiner Mission.

 

 

 

Herz Jesu Kirchenfoto