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DAS KREUZ MIT ESOTERIK – ein sensationelles Seminar!

Warum fühlen sich viele Menschen von esoterischen und fernöstlichen Angeboten wie magisch angezogen und wieso informieren sich so wenige über die Hintergründe und die Gefahren? Wieso sind unsere christlichen Kirchen so wenig attraktiv, was wird da falsch gemacht? Gibt es überhaupt christliche Alternativen?

Gleich vorweg, diese Thematik interessierte offenbar nur einige wenige Christen in unserer Gemeinde und das war, gemessen an der Qualität des Vortrags und der immensen Gefahren, welche die Esoterik in sich birgt, sehr schade und für den PGR sehr ernüchternd! 

Diakon Markus Riccabona, selbst ehemals tief in die Esoterik Verstrickter, gelang es nur unter größter Kraftanstrengung durch Gottes Gnade, aus diesem teuflischen Netzwerk zu entkommen um sich für Jesus zu entscheiden und in der Aufdeckung von allgegenwärtigen Irrlehren seine Berufung zu erkennen.

Er verstand es an diesen beiden Tagen, die knapp über 30 Menschen durch seine sachlich fundierte Kenntnis in klar verständlicher Sprache über die Gefahren von Esoterik, fernöstliche Praktiken und New Age aufzuklären.

Riccabona referierte im Pfarrsaal der Herz Jesu Pfarre Ternitz über seine Erfahrungen mit vielversprechenden, aber durchwegs enttäuschenden, einschlägigen Angeboten, die praktisch schon in jedem Wellnesstempel, aber auch schon in christlichen Bildungshäusern Einzug gefunden haben und an der Tagesordnung sind, trendig zum „Wohlbefinden“ beitragen und angeblich „so sehr gut tun“. Aber zu welch hohem Preis einer möglichen Abhängigkeit fragt niemand!

Gebannt folgten interessierte Christen den auch für Nicht-Insider nachvollziehbaren Ausführungen und staunten über die verblüffenden Zusammenhänge fernöstlicher Praktiken und esoterischer Strömungen.In dieser Klarheit haben wohl alle zuvor noch nie über diese Themen gehört, geschweige denn, über die Sucht-ähnlichen Folgen nachgedacht.

In einem Satz zusammengefasst kann die Esoterik als egozentrischer, alleine das ICH-betonender Weg tatsächlich in eine totale Abhängigkeit führen. Die einschleichenden Versprechen der anfangs zumeist sehr sanft auftretenden Gurus, Schamanen, etc. sind in der Regel ohne tragfähiges Fundament und laufen immer nach den gleichen Schemata und Prinzipien, mit dem Ziel der vollen Konzentration nur auf das eigene ICH ab, wo es kein DU und damit auch keine Liebe gibt!

Die Einbildung, aus eigener Kraft, gespeist aus einer unpersönlichen Überenergiequelle, selbst Schöpfer zu sein und damit auch einen „Gott“ nicht zu brauchen, führt letztendlich aber unweigerlich zur Isolation zum Nächsten.

Das theozentrische Christentum hingegen mit der Person Jesus Christus in der Mitte, fußt auf einer PERSÖNLICHEN Beziehung jedes Menschen zu Jesus, wobei dieser durch seine Erlösungstat am Kreuz als unverdiente, geschenkte Gnade direkten Zugang zu Gottes persönlicher Liebe erhält!

Jesus hat dies für uns Menschen getan und uns damit die vielfachen, hunderten, tausenden Wiedergeburten, die selbst in den fernöstlichen Religionen als Strafe angesehen werden, erspart! (Interessant, dass sogar 28% der Christen an Reinkarnation glauben!)

Es geht dabei aber überhaupt nicht um die verschiedenen christlichen Denominationen, die unvollkommener und manchmal unterschiedlicher gar nicht sein können, sondern einzig und allein um Jesus, sein Evangelium der Gottes- und Nächstenliebe UND UM EINE PERSÖNLICHE BEZIEHUNG VON UNS ZU IHM!

Diese Erklärung ist nur ein ganz schwacher Versuch, das zu transportieren, was uns Jesus verheißt!

Danke Markus Riccabona für die kompetente „Augenöffnung“, jeder hat sich viel von diesen Ausführungen in den Alltag mitgenommen! Danke auch allen Priestern und Diakonen, die eine sehr  erbauliche Eucharistiefeier mit uns gefeiert haben! Danke Dr. Monika Radax und ihren KOCHENDEN ENGELN für den herrlichen Mittagstisch und den verlässlichen, fleißigen Helferleins der Pfarre, ihren köstlichen Mehlspeisen, die im Hintergrund werkten, abwuschen, organisierten und alles picobello reinigten. Danke Andrea Kofler und Prof. Gottfried Leeb die mit Günther Schneider das Musikteam bildeten.

Dieses zweitägige Seminar war eine wirkliche Chance, sich von einem profunden Kenner über diese Themen aufklären zu lassen, um kompetent über die unglaublichen Gefahren aus esoterischen und fernöstlichen Angebote informiert zu werden!

VIELE HABEN DIESE LEIDER VERPASST!

 

Pfr. Mario Böhrerund feierte 35 jähriges Priesterjubiläum 

Im Zuge des Anna Kirtags in Rohrbach feierte Stadtpfarrer Mario Böhrer auch sein 35 jähriges Priesterjubiläum. Aus diesem Anlass überreichte ihm die Rohrbacher Dorfgemeinschaft eine schöne Erinnerungskerze, worüber er sich sichtlich sehr freute.

Pfarrer Böhrer kam im Jahre 2003 nach Ternitz und zeichnet mit verantwortlich für die Errichtung des neuen Pfarrsaals, die Kirchenaußen- und Innenraumsanierung, die Orgelwiederherstellung mit OSR Hans Drobetz und diverser anderer Umbauten.

Ein besonderes Anliegen sind ihm Menschen, denen es in der Folge eines schweren Schicksalsschlages mental nicht gut geht und um die er sich in nachahmenswerter Weise persönlich mit Gesprächen, Krankenbesuchen, etc. annimmt. Durch seine Leutseligkeit kommt er auch immer wieder mit Menschen in Kontakt, die eine Kirche noch nie von innen gesehen haben und spricht diese auch durch seine Geradlinigkeit an.

Seine direkte, manchmal auch unverblümte Art findet zwar nicht immer Zustimmung, ist aber ehrlich und entspricht seinem unkomplizierten, ungekünstelten Menschenverständnis.

Ein großer Vorteil ist, dass er den Pfarrgemeinderat weitestgehend in die Gestaltung des liturgischen Jahreskreises mit einbindet und es sehr schätzt, wenn nicht nur gute Ideen in den Raum gestellt, sondern auch umgesetzt werden.

Ein überaus gelungener Rohrbacher Annakirtag 

Anna 17Unsere christlichen Traditionen müssen gepflegt werden, denn diese wirken verbindend und schaffen nicht nur Beziehungen, sondern auch eine Einheit im Geiste. So fanden sich bei strahlendem Sonnenschein auch heuer wieder am Anna-Sonntag zahlreiche Gläubige, die durch ihre Anwesenheit bezeugten, dass sie diese Einheit wollen und auch leben, im Hof des Rohrbacher Feuerwehrhauses zum traditionellen Anna Kirtag ein.

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Das bewährte Team um den „Dorfpaten“ Franz Reiterer und seiner kongenialen Frau Maria hat wieder einmal beste Vorbereitungsarbeit geleistet und versorgte die Anwesenden auch wieder mit allerlei Köstlichkeiten. Danke dafür!

Anna 12Pfarrer Maria Böhrer zelebrierte schwitzend und mit Sonnenbrille launig, aber dennoch würdig die Festmesses zu den Klängen des 1. Ternitzer Musikvereins und die Festgäste schwitzten unter den vorsorglich aufgestellten Zelten brav mit. So kann man offensichtlich auch Buße tun…

Pfarrer 6Der anschließende Frühschoppen brachte beste Stimmung und für Amtskollegen Pfr. Wolfgang Fürtinger, Koordinator und Sprecher der Gfiederbergpfarren, war es selbstverständlich, dabei zu sein, gibt es doch auch bei den Veranstaltungen der Pfarre Pottschach und der anderen Gfiederbergpfarren immer wieder Gegenbesuche und so soll es auch sein.

Anna 5Vorarlbergs Schnapsbrenner des Jahres Wilfried Amann (bereits zum 5. Mal) mit Gattin, Pfarrer Böhrers Gäste an diesem Tag, beste Freunde und Haus- und Hoflieferanten verschiedenster geistiger Gaben, bemerkten sichtlich zufrieden, dass man auch in Niederösterreich zu feiern versteht.

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Eine besondere Freude war für Neo-Pfarrsekretär und Afro-Bäck Thomas Huber das Erscheinen von NR Johann Rädler, STRin Andrea Reisenbauer, GRin Trude Waitzbauer, GR Franz Fidler, OSR Hans Drobetz und weiterer Lokalprominenz.

Anna 9Nach der geistlichen Nahrung war auch für das leibliche Wohl wieder bestens gesorgt. Küchen-King Gottfried Lechner umgab sich in gewohnter Weise wieder mit einer Anzahl überaus charmanter Damen.

Anna 3Er dirigierte sie mit dem Szepter, pardon, Kochlöffel in gewohnt gekonnterWeise und das Ergebnis erfreute die Herzen und Mägen der Kirtagsbesucher.

 

 

 

 

 

Eine gewohnt gut bestückte Meyersche Mehlspeisentheke machte die Befürchtung eines zu geringen Kalorienangebotes an diesem Festtag schon alleine beim Anschauen zunichte.

 

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Anna 16Die hervorragende Weinkost war natürlich nur Anziehungspunkt für die Nicht-Autofahrer und in der Schank kamen die treuen Pfarr-Mitarbeiter mit dem Bier-Einschenken gar nicht nach, denn die Hitze sorgte neben dem Wetter-Hoch für ein weiteres Hoch in der Getränkekasse.

Wie lange das Fest im Endeffekt wirklich gedauert hat, kann nur erahnt werden, aber wie man hört, konnten die meisten schon Montag Früh wieder feste Nahrung zu sich nehmen.

Gemeinsam Feste feiern, miteinander reden, gegebenenfalls auch Missverständnisse ausräumen, Beziehungen knüpfen und vertiefen ist urchristlich! Dann wird man auch wieder GEMEINSAM  in der Seelsorge mit Begeisterung tätig sein und dazu trägt auch der traditionelle Anna Kirtag immer wieder bei!

 

Herz Jesu Patrozinium (Kirchweihfest) 2017 

Als Patrozinium wird die Schutzherrschaft bezeichnet, der eine öffentliche Einrichtung, wie auch eine Kirche, geweiht ist. Das Wort wird auch für das Hochfest gebraucht, an dem der/die Heilige oder wie in unserem Fall, das heiligste Herz Jesu gefeiert wird.  2017 war es darüber hinaus unserem Afro-Bäckermeister Thomas Huber ein persönliches Anliegen, seinen 50. Geburtstag zu integrieren.

Leider ist auch unser Herz Jesu Fest in den letzten Jahren bedingt durch den rückläufigen Kirchen-besuch, gemessen an der Zahl der Pfarrmitglieder eher schwach besucht, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

Die Festmesse wurde von Pfarrer Mario Böhrer sehr würdevoll gefeiert, konzelebriert haben Pfarrer Ibersperger und  Salesianerpater Hans Schwarzl und die Diakone Ernst Binder, Christian Kainrath und Ivan Saric. In der Festpredigt ging Pater Schwarzl auf die Bedeutung des heilenden Herzen Jesu ein und ließ dabei auch das Engagement von Geburtstagskind Huber, der ein großer Verehrer des Herzens Jesu ist, einfließen.

Die musikalische Gestaltung wurde von OSR Hans Drobetz an der Orgel und von einer kombinierten Jung-Alt Lobpreisgruppe der Pfarre Ternitz übernommen, die sichtlich Freude beim Spielen hatten, was sich sofort auf die Gemeinde übertrug.

Bei der Agape und Temperaturen um die 35 Grad Celsius delektierten sich alle gut gelaunt an den Köstlichkeiten von Meisterkoch Siegi Krenosz und seinem Team, wogegen der (bedauernswerte) 1. Ternitzer Musikverein aus dem sommerlich aufgeheizten Pfarrsaal zünftige Musik aufspielte.

In einer launigen Rede würdigte Bürgermeister Rupert Dworak den Jubilar und 2 launig-satirische Gedichte musste Thomas Huber über sich ergehen lassen.

Zu fortgeschrittener Stunde wechselten die Gäste die paar Meter ins Cafe FREDO, wo Eisbaron Leo Kohn, der Pächter von Hubers Kaffeehaus gemeinsam mit der Band Young, Strong & Healthy dem umtriebigen Thomas mit dem „g´schupften Ferdl“ das genau passende Ständchen darbrachte.

Das Herz Jesu Fest 2017 wurde damit zu einer vielfarbigen Palette für Jung und Alt und wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben

Fronleichnam 2017 

Fronleichnam ist weitaus  mehr als nur eine schöne Tradition,. Das Fronleichnamsfest ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie, der Heiligen Messe, gefeiert wird.
In Ternitz finden sich gerade an diesem Tag alle jene Menschen zusammen, denen Glaube und Kirche noch mehr als bloße Traditionspflege bedeuten, da das Zentrum des katholischen Glaubens, die Heilige Eucharistie oder die Heilige Messe ist, wo Brot und Wein in Leib und Blut Christi verwandelt werden.
Auch wenn es, gerechnet an der Anzahl der Katholiken in Ternitz auch diesmal nur ein relativ kleines Häuflein an Gläubigen war, die gekommen sind, wird der Segen Gottes über die Stadt sicher seine Wirkung zeigen.
Der Priester trägt das Allerheiligste, das ist der durch die konsekrierte Hostie symbolisierte Leib Jesu in der Monstranz unter dem „Himmel“, einem von vier honorigen Männern der Pfarre getragenen Baldachin, durch die Straßen der Stadt. So kommt Jesus zu allen Menschen, er geht ihnen gleichsam nach und gläubige Christen schmücken – bei uns leider immer weniger – die Fenster entlang der Straßen, durch die der Fronleichnamszug führt.
Die Route des Fronleichnamszuges startete heuer bei Familie Dollinger in der Lichtenwörthergasse, wo der erste Altar stand.
Über die Spießgasse und die Antongasse setzte sich der Zug in Begleitung des 1. Ternitzer Musikvereins in den Garten der Familie Leeb in der Rohrbacherstraße fort, wo der feierlich geschmückte 2. Altar aufgebaut war. Bei jedem Altar wird ein Teil der Heiligen Messe gefeiert und die Menschen und Orte mit dem Allerheiligsten gesegnet.
Beim dritten Altar bei Familie Huber wurden Brot und Wein bei der Wandlung in den Leib und das Blut Christi verwandelt.
Ein unergründliches Geheimnis und Mysterium unseres Glaubens. Früher begleiteten viele Kinder mit Blumenkörben den Festzug und streuten Blumen auf die Straße, was mehr als nur eine schöne Geste ist.
In der Herz Jesu Kirche segnete Pfarrer Böhrer das verbliebene kleine Häuflein an Getreuen und das Fronleichnamsfest fand bei einer kleinen Agape seinen Abschluss.
Fronleichnam sollte wieder zu einem Hochfest unter großer Beteiligung der Gläubigen werden und jeder Einzelne könnte dazu beitragen!

 Was bedeutet das Sakrament der heiligen Eucharistie?  

Prälat Dr. Karl Hoffegger hat eine besonders begnadete Art, Gottesdienst zu feiern. Die Heilige Eucharistie oder landläufig auch Heilige Messe genannt, sollte sonntäglicher Fixpunkt in jedem christlichen Leben sein, da sie von Jesus Christus selbst beim letzten Abendmahl nicht nur als Symbol, sondern als wirksames Sakrament, als sichtbares Zeichen und als Zentrum unseres christlichen Glaubens eingesetzt wurde.

Jesus sagte beim Teilen des Brotes „Das ist mein Leib“ und beim Segnen des Weins „Das ist mein Blut“ und dann die Worte, die für uns Katholiken eine so große Bedeutung haben. „Wer nicht meinen Leib isst und mein Blut nicht trinkt, hat keinen Anteil an mir!“

Das ist ein ganz großes Geheimnis, genau wie die Dreifaltigkeit, die wir mit unserem einfachen menschlichen Denken nicht zu ergründen vermögen

In anschaulichen Worten und untermauert mit den korrespondierenden Schriftstellen führte Prälat Hoffegger durch die einzelnen Teile der Heiligen Messe, erklärte Sinn und Bedeutung und allen, die gekommen waren wurde gewiss, welch großes Geschenk wir in der heiligen Eucharistie, vor allem durch die im Geist und im Herzen mit vollzogene Wandlung für jeden Einzelnen von uns haben!

Die Heilige Messe ist eine Quelle, voll des lebendigen Wassers und durch die Mithilfe des Heiligen Geistes eine großartige Möglichkeit zur Umkehr, Buße und Verzeihung am Tisch des Herrn und das bei jedem Besuch!

Speziell für alle sonntäglichen Messbesucher könnte diese nähere Erklärung sehr hilfreich für ihr persönliches Glaubensleben sein, um diesen uns übertragenen Schatz nicht nur zu hüten, sondern auch weiter zu geben!

 

Firmung 2017 in Herz Jesu Ternitz

Die Heilige Firmung ist das Sakrament der Sendung des mündigen Christen in die Welt unter dem Beistand des Heiligen Geistes und sollte nicht der Auszug der Jugendlichen aus der Kirche im Beisein des Bischofs sein, wie manche böse Zungen behaupten…

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Am 5. Juni 2017 haben 14 junge Christen in der Herz Jesu Kirche Ternitz das Sakrament der Firmung von Monsignore Clemens Abrahamovicz gespendet erhalten.

Msgr. Pfr. AbrahamoviczClemens Abrahamovicz, der als Stadtpfarrer in der Pfarre St. Stephan Baden wirkt, hat einen besonders guten Zugang zu Jugendlichen, da er lange Jahre Regens im Priesterseminar war und Probleme der Jugend bestens kennt und versteht. Er begeisterte in seiner jugendlich-überzeugenden Art alle, die gekommen waren! „Bleibt´s ONLINE mit Gott, dann werdet ihr seine Hilfe und Gegenwart spüren!“ rief er den jungen Menschen motivierend zu.

Firmung Tz 4Dass das Sakrament der Firmung nachhaltig wirksam wird, unterstützen unsere Gebete für die Firmlinge! Es wird den knapp Vierzehnjährigen in unserer heutigen Welt nämlich nicht gerade leicht gemacht. Schulstress, Reizüberflutung durch unzählige Freizeitangebote, verwirrende Esoterik und einlullende fernöstliche Praktiken, die schon in jedem Wellness-Center vieles versprechen, aber nichts halten, wie sollte da ein junger Mensch die Übersicht behalten?

Firmung Tz 14Es läge hier vor allem an den Eltern, Lehrern aber auch an uns verantwortungsbewussten Christen, den Jugendlichen Orientierungshilfen zu geben und vor allem FÜR SIE ZU BETEN, wenn die eigene Kraft nicht ausreicht.

Und dazu dürfen wir Sie alle herzlich einladen, nämlich für die Firmlinge um den Heiligen Geist, nicht nur alleine für den Tag der Firmung, zu beten!

Firmung Tz 6Die Firmung 2017 in Herz Jesu Ternitz war wieder – eigentlich wie immer – sehr kraft- und stimmungsvoll durch unser bewährtes Lobpreisteam unter Christian Traunwieser musikalisch umrahmt. Kombiniert mit der mächtigen Novak-Orgel, an der OSR Hans Drobetz alle Register zog ergibt sich dabei immer ein reizvolles Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.

Beten wir für unser Firmlinge, sie brauchen dringend unser Gebet!

Maiandacht bei Familie Reiterer in Ternitz/Rohrbach

 Der Monat Mai ist in der katholischen Kirche in besonderer Weise der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet und wird deshalb ebenso wie der Oktober als „Marienmonat“ bezeichnet. 

Maiandachten haben auch in Ternitz eine lange Tradition, die auch von Pfarrer Mario Böhrer innig gepflegt wird.

 

Im gemütlichen Innenhof der Familie Franz Reiterer in Ternitz Rohrbach wurde bei herrlichem Wetter eine sehr stimmungsvolle Maiandacht zu Ehren der Muttergottes Maria zelebriert, die vom Bläserquintett des Musikvereins Ternitz (das erste Mal mit dem sehr talentierten Jungtrompeter Florian Würfel) würdig umrahmt wurde und die in einer – bei den Reiterers immer sehr ausgiebigen Agape – ihren zünftigen Abschluss fand.

 

Die Marienverehrung ist kein Kult, sondern gibt vielen Menschen Kraft und Halt, denn Maria wird dabei nicht ANGEBETET, sondern VEREHRT, wie eben eine gute Mutter. Maria ist keine Gottheit, sondern will nur unsere Fürsprecherin, Mittlerin und Begleiterin, mit dem Ziel einer persönlichen Beziehung jedes Menschen zu Jesus sein!

 In Österreich feierte man die ersten Maiandachten Mitte des 19. Jahrhunderts. In seiner Enzyklika „Mense maio“ vom 29. April 1965 empfahl Papst Paul VI. die besondere Verehrung Mariens im Monat Mai.

Dankeschön der Gastgeberfamilie Reiterer und allen, die gekommen sind.

 

Erstkommunion 2017 in Herz Jesu Ternitz

Der große Tag, an dem sich unsere Kinder auf ihre erste Begegnung mit unserem Herrn so gefreut hatten, war ein wirklich schönes Fest in der Herz Jesu Kirche Ternitz! Jesus im Sakrament der Heiligen Eucharistie kam zum ersten Mal zu den Kindern und entsprechend würdevoll benahmen sie sich auch!

Ein Appell an Eltern und Verwandte und uns alle: Begleiten wir unsere Erstkommunionkinder auch nach diesem ersten, bewussten und großen Glaubensschritt im Gebet, aber sind wir ihnen auch ein Vorbild, in dem wir die Heilige Sonntagsmesse mit ihnen besuchen!

 

„Rund um den Tisch“ heißt ein Lied aus der Erstkommunion – Messe und das beherzigte auch  das Musikteam mit Iris Hanisch, Rentnerband Friedl Leeb & Günther Schneider und Sohn Gerald Schneider am Cajon, die mit großer Freude spielten, begann doch der Morgen mit einem gemeinsamen, herrlichen Frühstück!

Die Kinder widerspiegeln das, was sie im Elternhaus hören und sehen und so haben Eltern und Erziehungsberechtigte, aber auch die Lehrer der Kinder eine ganz besondere Verantwortung! Es liegt großteils auch an ihnen, ob die Erstkommunion nur Teil eines religiösen Party-Services ist oder ob ein Kind in einem bekömmlich vermittelten und vorgelebten Glauben aufwächst.

Unser christlichen Werte sollten jenen hohen Stellenwert im Leben der Kinder bekommen, der es ihnen im Anschluss ermöglicht, diese auch an ihre Kinder weiter zu geben! Jesus segne sie dazu!

 

 

Osterliturgie und Gedanken dazu!

Ostern kann man nicht beschreiben, Ostern erleben gläubige Christen im Herzen! Es ist heute erschreckend, wie sehr kommerzialisiert auch das größte Fest der Christenheit wurde und wie schnell es seinerzeit von den „Hosianna“ Rufen des Palmsonntags zum „Ans Kreuz mit ihm …!“ Karfreitags-Geschrei kommen konnte…

Was bedeutet heute Ostern für uns noch? Bunte Eier, Geschenke, bestenfalls Verwandtenbesuche oder doch mehr? Wer erinnert sich noch daran, dass am Gründonnerstag – grün kommt nicht vom Spinat, der traditionsgemäß in manchen Familien gegessen wird, sondern vom Wort „greinen“, was gleichbedeutend mit „weinen“ ist – Jesus mit den 12 Aposteln das letzte Abendmahl gefeiert hat und damit die Heilige Eucharistie, die Heilige Messe, zum lebendigen Gedächtnis an ihn einsetzte?

Und dass er den Jüngern die Füße gewaschen hat, um ihnen zu zeigen, dass wir Christen nicht herrschen, sondern dienen sollen? Wir waschen heute unseren Mitmenschen manchmal den Kopf, im übertragenen Sinn! Früher wurden auch bei uns in Ternitz einigen Menschen die Füße gewaschen, speziell Monsignore Winter hielt sehr viel von der Symbolik dieser Waschung. Wäre es uns Menschen von heute nicht irgendwie peinlich, wenn wir gefragt werden, ob wir zur Fußwaschung bereit wären?

Wer stellt sich heute noch die Frage, warum Jesus überhaupt sterben musste und warum es heißt, im Kreuz sei Erlösung?

Jesus wusste, als Gott was ihm bevorstand und er zeigte als Mensch auch Angst, die ihn sogar Blut schwitzen ließ, aber er veranschaulichte mit seinem Tod am Kreuz die Größe seiner Liebe, in der er alles für uns Menschen getan hat und tut, indem er sogar sein Leben für uns und unsere Sünden hingegeben hat und es auch wieder tun würde.

Er stieg zu den Toten hinab um dann am dritten Tag diesen Tod zu besiegen und wahrhaft aufzuerstehen! Ein großes Mysterium, aber die Basis unseres christlichen Glaubens!

In der Ostkirche grüßen die Menschen den ganzen Ostersonntag über mit „Jesus ist auferstanden“ und der Gegrüßte antwortet mit „Wahrhaftig auferstanden!“ Was wäre, wenn dieser Gruß auch bei uns in Ternitz eingeführt würde? Wer würde so grüßen wollen?

In Ternitz ist die Auferstehungsfeier seit einigen Jahren vor Sonnenaufgang angesetzt und es ist ein ganz besonderes Erlebnis, bei aufgehender Sonne zur mächtigen Orgel und Glockengeläut das freudige Lied „Der Heiland ist erstanden…!“ anzustimmen um dann zu spüren, dass Jesus lebt!

In Herz Jesu Ternitz findet im Anschluss an die Auferstehungsfeier ein gemeinsames Frühstück statt. Es wäre so gedacht, dass jeder, der möchte, auf einem gemeinsamen großen Tisch österliche  Speisen und Getränke hinlegt, die dann gemeinsam in Einheit verzehrt werden…

Und genau deswegen steht am Anfang dieses Artikels: OSTERN MUSS MAN IM HERZEN ERLEBEN!

Freudiger Palmsonntag mit KIKI-Kindern

Palm1kpalm 3kPalm 2kAm Beginn der Karwoche steht laut christlicher Liturgie immer der Palmsonntag. Seinerzeit ist Jesus Christus auf einem Esel im Triumphzug unter dem Jubel der Menschen in Jerusalem eingezogen.

Sie breiteten ihre Gewänder vor ihm aus, huldigten ihm mit Palmwedeln und die gleichen Menschen schlugen ihn dann am Karfreitag ans Kreuz! Herzen! Aber Jesus hat am Ostersonntag den Tod überwunden, ist nach unserem Glauben auferstanden und lebt in unseren Herzen!

„Einfach Spitze, dass Du da bist!“ haben die Kinder zu den Gitarren des KIKI Teams gesungen und für Diakon Christian Kainrath war es heuer eine besondere Freude, sehr viele KIKI-Kinder mit geschmückten Palmkätzchen-buschen, ihren Eltern und Großeltern und eine große Anzahl von Gläubigen bei der Palmbuschenweihe beim Herrenhaus Ternitz begrüßen zu dürfen.

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Die lange und bunte Prozession zur Herz Jesu, begleitet vom bewährten Bläserquartett des Ternitzer Musikvereins,  widerspiegelte den Hauch eines neuen Aufbruchs im Glauben, wo wir Menschen uns wieder mehr und mehr besinnen, dass es bei Gott Trost, Zuversicht und Halt in dieser turbulenten Zeit gibt! Gehen wir mit Jesus durch die Karwoche, bedenken wir am Karfreitag die Endlichkeit unseres Daseins und freuen wir uns auf den Auferstehungsgottesdienst am Ostersonntag!

 

 

KIKI Kinderkirche Ternitz – das Team dahinter

Sie ist nicht mehr wegzudenken aus der Herz Jesu Pfarre Ternitz und nach dem 10 jährigen Bestehen der KIKI Kinderkirche, darf man wohl mit Fug und Recht von einem großen Erfolg sprechen und dem Team ihm Hintergrund danken und herzlich gratulieren.

Jeder der zu KIKI kommt, sieht im Vordergrund die Freude der Kinder, die bei jeder der monatlichen KIKI- Veranstaltungen auch auf die Eltern, Großeltern und die Erwachsenen ansteckend wirkt, aber die enorme Arbeit, die Logistik, die themenbezogenen Vorbereitungen, die dahinter stecken, sind den meisten nicht augenscheinlich.

Es ist deshalb hoch an der Zeit, diese Menschen, die selbstlos im Dienste unserer Kinder ehrenamtlich tätig sind, vor den Vorhang zu bitten.

Diakon Christian Kainrath und das Team von  Evi Ebruster sind die Masterminds, haben es aber nicht gerne, wenn man sie in den Vordergrund stellt.

Es geht bei KIKI einzig und alleine um die spielerische Formung einer gesunden Glaubensbasis für die Kleinen, die ansonsten von zuhause religiös wenig oder gar nichts über Jesus und sein Evangelium erfahren würden.

Für das leibliche Wohl ist Hannerl Kientzl mit ihren Helferinnen zuständig und sie nimmt die nicht gerade kleine gastronomische Herausforderung sehr ernst, sind es doch jedesmal an die 100 Kinder und Erwachsene, die nach den KIKI Festen bei einem anschließenden Mittagessen christliche Gemeinschaft leben.

Ehemann Rudi Kientzl sorgt, wie es sich für einen Mann gehört, für die Kind- und Erwachsenen – gerechten Getränke.

 

Die Namen der Familien Brechelmacher, Ebruster, Kientzl,  Ziehaus und viele weitere Namen wie Schiftner, Kofler, Leisentritt, Kainrath, Pöter und noch viele andere mehr, müssen als Stützen im Zusammenhang mit KIKI ebenfalls erwähnt werden. Nicht zu vergessen das Musik- und Kreativteam unter Ulli Kientzl und Sylvia Brechelmacher, das immer für Stimmung und Freude sorgt.

KIKI ist eine lebendige Säule der Glaubensverbreitung und des pfarrlichen Gemeindelebens in Herz-Jesu-Ternitz und und bald werden auch die letzten Kritiker erkennen – wenn sie sich wirklich mit der KIKI-Philosophie auseinander setzen – dass die Kinderkirche eine zeitgemäße und ansprechende Art ist, Kinder in den Glauben einzuweisen, auch wenn sie ihre ersten Glaubensschritte nicht in der sonntäglichen Eucharistiefeier machen und dort erst hineinwachsen werden.

AUFRICHTIGER HERZLICHER DANK GEBÜHRT ALLEN, DIE SICH BEI KIKI EINSETZEN!

JESUS SEGNE EUCH!

Pfarrklausur 2017 in Heiligenkreuz

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„Unser“ wortgewaltiger, überzeugender und authentischer Pater Bernhard aus dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz moderiert bereits zum 10. Mal den den Einkehrtag  der Pfarrgemeinderäte der Herz Jesu Pfarren Ternitz und St. Johann.

Mit Pfarrer Mario Böhrer machte sich diesmal wieder am Samstag vor dem Palmsonntag der neugewählte Pfarrgemeinderat frühmorgens auf den Weg, wo P. Bernhard in der Kreuzkirche in seiner unnachahmlichen Art die Heilige Messe zelebrierte.

Dergestalt durch P. Bernhard und anschließend durch ein kräftiges Frühstück im Klosterrestaurant gestärkt, referierte er zum Thema „Ich bin da.für“ und illustrierte leicht verständlich die ständige Anwesenheit Gottes in unserem Leben anhand des „brennenden Dornbuschs“ aus dem Buch Exodus.

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Ein aufbauender und gesegneter Tag ging nach einem persönlichen Gespräch und einem gemeinsamen Mittagessen mit einer konstruktiven Diskussion über die zukünftigen Pfarraktivitäten zu Ende!

Heiligenkreuz ist wirklich für uns ein ganz besonderer Platz und empfiehlt sich nicht nur für einen herrlichen Ausflug sondern auch für einen – möglicherweise – höchst notwendigen österlichen Seelenputz!

Danke für alles, Pater Bernhard, danke Mario Böhrer für das gute Mittagessen, wir kommen unter diesen Umständen ganz sicher wieder!

 

„Afro-Bäck“ Huber füllte den Pfarrsaal Ternitz

Viele Interessierte kamen zum Bildervortrag unseres neugewählten stv. Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats und Kornspitz-Missionars Thomas Huber am 7. April 2017 und die meisten gingen beeindruckt von Hubers Engagement, aber sehr nachdenklich nach Hause.

Nachdenklich deshalb, weil anhand der Bilder und der Ausführungen von Thomas Huber wohl jedem bewusst wurde, in welchem gesegneten Land wir hier in Österreich leben und dass die täglichen „Selbstverständlichkeiten“, wie ein Dach über dem Kopf, Essen und Trinken, Schulbildung, Arbeit, Gesundheit und ein funktionierendes Sozialsystem in anderen Ländern und speziell im schwarzen Kontinent kaum oder nur unzulänglich vorhanden sind.

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In Korogocho, dem größten Slum Nairobis, baute Huber im Auftrag der Organisation HOPE FOR FUTURE und Backaldrin, einem beeindruckenden österreichischen Familienunternehmen, die Angel´s Bakery auf und seitdem gibt es in Afrika neben dem herkömmlichen Gebäck auch Wiener Brioche-Striezel.

24 Verkaufsstellen und mobile Verteildienste – viele Handies wurden dafür von unserer Pfarre gespendet –  operieren derzeit in den Slums und versorgen die Menschen mit frischem Gebäck.

„In Kenia, einem Land mit überwiegend christlicher Bevölkerung und einem muslimischen Anteil von nur 8 % ist es dennoch aufgrund der unterschiedlichen Einstellung zu Zeit, Arbeitsmoral und den dortigen, sehr tristen Lebensbedingungen für uns Europäer sehr schwierig, Zugang zu den Menschen zu finden. Hier zählt nicht das GROSS REDEN, sondern das TUN!“ erklärt Huber, auch mit Hinweis auf die Korruption, die auch in Afrika in allen Ländern und in allen Ebenen zu finden ist.

Huber ist auch aktives Mitglied im SCHWARZATALER SOCIAL CLUB und seine wertvollen Afrika-Erfahrungen werden nicht nur im sozialen Bereich beim Aufbau des neuen Seelsorgeraumes GFIEDERBERGPFARREN sondern auch im Rahmen der APG 2.1 zum Thema MISSIO im eigenen Bereich prägend sein.Huber Bgm

Bürgermeister LA Rupert Dworak würdigte im Anschluss an die Präsentation  die Leistung des Bäckermeisters und sicherte Huber die nachhaltige Unterstützung der Gemeinde Ternitz zu.

Huber widmete den Vortrag seinem kürzlich verstorbenen Vater, Senior-Bäckermeister und „Herz-Jesu-Pfarr- Pionier“ Ludwig Huber und stellte ein Foto von ihm zur Erinnerung auf ein Podest.

Unter großem Applaus bedankte sich Thomas Huber mit einem Strauß roter Rosen und einem Küsschen bei Gattin Ilse und seiner Familie für das Verständnis und das Mittragen seiner Mission.

 

 

 

Herz Jesu Kirchenfoto

 

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