Geschichtliches

Ternitz Herz-Jesu: die kurze, aber bewegte Geschichte unserer Pfarre

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Stadt ohne Kirche
Ternitz Herz-Jesu ist eine relative junge Pfarre. Die Stadtpfarrkirche – wegen ihrer imposanten Größe oft auch als „Ternitzer Dom“ bezeichnet – ist überhaupt erst knappe fünfzig Jahre alt. Vor ihrer Fertigstellung mussten die Pfarrmitglieder sich mit einer Notkirche zufrieden geben. (siehe Zeitungsausschnitt)

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Die Ternitzer Notkirche befand sich in der Ruedlstraße 44, wo zuvor eine Sargtischlerei untergebracht war. Anfangs musste man im alten Pfarrhaus ohne einen Wasseranschluss auskommen, geheizt konnte nur wenig werden. All das geschah in den Jahren 1926 bis 1959, dem Jahr, in dem es zur Errichtung der Herz-Jesu Kirche kam. 4 Millionen Schilling kostete damals der Bau des großen Gotteshauses. Für die Errichtung des neuen Pfarrhofes wurde eine Million Schilling bezahlt.

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1962 wurden in den Räumen des alten Pfarrhofes ein Hort und der Pfarrsaal eingerichtet. Unzählige kulturelle Ereignisse gingen im Pfarrsaal über die Bühne, wegen des desolaten Zustand wurde der alte Pfarrsaal abgerissen. Auf dem Grundstück Ruedlstraße 44 steht heute eine Wohnhausanlage. An den großen Pfarrgarten erinnert nur mehr die Kastanienallee auf der Nordseite des Grundstücks.

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Während in der Ruedlstraße die Abrissbirne zum Einsatz kam, sind auf dem Theodor Körner Platz neue Wände aufgezogen worden. Gleich neben dem Pfarrhaus wurde mit den Bauarbeiten für den neuen Pfarrsaal begonnen. 2005 war es dann so weit: Das neue Pfarrzentrum – das rundum erneuerte Pfarrhaus und der Pfarrsaal – wurde feierlich eröffnet.