Seelsorgeraum

foto-gfiederbergpfarrenDer Seelsorgerraum „Gfiederbergpfarren“ besteht aus den vier Pfarren Pottschach, Sieding, St. Johann und Ternitz Herz-Jesu.

Der Wahlspruch DAS GEMEINSAME „WIR“ SCHLIESST DAS INDIVIDUELLE „ICH“ NICHT AUS ist selbsterklärend und die Basis für eine gute Zusammenarbeit im Geiste Jesu Christi!

Koordinator des Seelsorgeraums für Pfarrer, Diakone und PGRs ist der Pottschacher Pfarrer Mag. Wolfgang Fürtinger.

Links zu den Gfiederbergpfarren:

www.pfarre-pottschach.at

www.pfarre-sieding.at

Pfarre St. Johann

Im Zuge von APG 2.1 und der damit erforderlichen Umstrukturierung der Pfarrgemeinden in unserer Diözese wurde und wird noch immer ziemlich viel Staub aufgewirbelt. Werden wir übergangen, wird uns etwas oktruiert, ist alles schon beschlossene Sache? Wie sieht es wirklich konkret mit heutigem Stand aus?

Unsere große Chance besteht darin, dass wir nun bis Ende 2019 die Möglichkeit haben, unsere Vorschläge umzusetzen, zu entscheiden, zu gestalten, Talente zu erkennen und zielorientiert einzusetzen, usw. Wir werden dabei natürlich auf gewachsenen Traditionen aufbauen und bestens Bewährtes auch beibehalten.

Nach reiflicher Überlegung der Pfarrgemeinderatsversammlung aller vier Pfarrgemeinden hat sich das Modell SEELSORGERAUM für unsere vier Pfarren als zielführend erwiesen.

Seelsorgeraum bedeutet, dass die Pfarren zwar Synergien suchen und gemeinsam nutzen können (was ja auch sinnvoll ist), sich terminlich gegenseitig abstimmen, vielleicht sogar gemeinsame Veranstaltungen organisieren oder pastoral – wenn es Sinn macht und durchführbar ist – kooperieren, dass aber dabei jede Pfarre eigenständig mit eigener Finanzverwaltung bleiben kann.

Natürlich erfordert das einen zeitlich überschaubaren wesentlichen Mehraufwand an Arbeit, ist ein ständig wachsender Prozess, aber wenn es sich eingespielt hat, werden alle davon profitieren und unsere Steinfeldgemeinden reiche Frucht bringen.

Der SEELSORGERAUM GFIEDERBERGPFARREN kann MIT DER HILFE DES HEILIGEN GEISTES UND AUF BASIS DES GEMEINSAMEN GEBETS zu einem Pilotprojekt werden, wie vier eigentliche grundverschiedene Pfarren zusammen arbeiten, ohne dadurch die Eigenständigkeit zu verlieren.

DAS GEMEINSAME „WIR“ SCHLIESST DAS INDIVIDUELLE „ICH“ NICHT AUS!

 

 

Bischofsvikar P. Petrus Hübner besucht Seelsorgeraum

Auf Basis der 7 Punkte des Hirtenbriefs zu APG 2.1 unseres Hrn. Kardinal Dr. Christoph Schönborn vom Oktober 2015 und im Zuge der vom Pastoralamt der Erzdiöszese Wien initiierten Pfarr-Erneuerung, haben sich die vier Pfarren Pottschach, Mariahilf Sieding, St. Johann und Herz Jesu Ternitz geeinigt, durch eine Zusammenarbeit in Form eines Seelsorgeraumes, der den Namen GFIEDERBERGPFARREN trägt, auf Bewährtem aufzubauen und Synergien zu nutzen.

Die einzelnen Pfarren bleiben dabei selbstständige Einheiten und auch die Finanzgebarung bleibt wie bisher in den einzelnen Pfarren bestehen. Mit dem Wahlspruch „DAS GEMEINSAM WIR SCHLIESST DAS INDIVIDUELLE ICH NICHT AUS“ wird die zukünftige Zusammenarbeit auch in einem Satz umschrieben.

Ein Team bestehend aus den Pfarrern und Pfarrgemeinderäten der Pfarren hatte kürzlich die Gelegenheit, mit Bischofsvikar Pater Dr. Petrus Hübner die bisherige gemeinsame Arbeit und die Ergebnisse zu präsentieren, aber auch die anfängliche Verwirrung durch unabgestimmte Entscheidungen des Pastoralamts der Erzdiözese kritisch auf den Tisch zu legen. Seelsorgeraum-Koordinator Pfr. Wolfgang Fürtinger zeigte anhand der Chronologie der Geschehnisse und des damit verbundenen Schriftwechsels die Komplexizität der Thematik in klaren Worten auf.

Über zwei Stunden wurde offen diskutiert und dem Herrn Bischofsvikar eine Mappe mit allen Informationen zu den einzelnen Pfarren und der bisherigen gemeinsamen Arbeit übergeben.

Der Herr Bischofsvikar zeigte sich von der bisherigen Entwicklung sehr angetan und versprach seinerseits, die Entwicklung des Seelsorgeraums GFIEDERBERGPFARREN nach Kräften zu unterstützen.

Bei einem gemeinsamen Imbiss, den Pfarrer Mario Böhrer höchstpersönlich vorbereitete, konnten sich alle PGR und Pfarrer kräftig stärken. Es war dies ein sehr konstruktiver und wichtiger Austausch mit dem Hrn. Bischofsvikar.

 

 

 

KREUZWEG DER GFIEDERBERGPFARREN IN MARIA HILF SIEDING

Am 3.3.2018 lud die Pfarre Maria Hilf Sieding zum gemeinsamen Kreuzweg der vier Gfiederbergpfarren Pottschach, Sieding, St. Johann und Ternitz ein.


In der Fastenzeit ist der Kreuzweg für viele Gläubige nicht nur eine gerne gepflegte Tradition, sondern ein echtes Herzensanliegen, das Leiden und Sterben von Jesus Christus würdig in Erinnerung zu rufen und zu meditieren.

Es wäre sehr schön, wenn Zug um Zug immer mehr Gläubige zu den gemeinsamen Veranstaltungen unseres Seelsorgeraums kommen könnten, wodurch das Zusammengehörigkeitsgefühl im Geiste unseres Herrn Jesus Christus gefördert würde. In der stimmungsvollen Siedinger Kirche war die Atmosphäre durch die Texte und Lieder sehr berührend und geisterfüllt.

Gemeinsam praktizierter und erlebter christlicher Glaube ist in unserer heutigen, gefühlskalten Welt besonders wichtig.

Etwa 40 Gläubige trotzten mit ihren Pfarrern Podlejski, Böhrer und Fürtinger den kalten Außentemperaturen und durften sich anschließend im Pfarrhof über heißen Tee, Krapfen und Marmeladetascherl freuen.

 

 

 

 

 

 

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